Neuigkeiten

Erster Tag der offenen Schafweide

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 15.09.2019 findet der erste Tag der offenen Schafweide statt. Hier die Orte:

Krueger-Land Landschaftspflege im Heckengäu mit Schafen und Ziegen' von 11 bis 18 Uhr.

Schäferei Aukrug Wiesenstr. 13
24613 Aukrug von 11 bis 18 Uhr.

Dana Walter
Zum Mühlenfeld 2
01734 Spechtritz von 12 Uhr bis 17 Uhr

57520 Langenbach bei Kirburg von 10.Uhr bis 18. Uhr



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Förderverein hilft Wanderschäfern in Existenzkrise 1000 Euro als Soforthilfe an Frank und Gabi Klein überreicht – Paten und Unterstützer werden gesucht
Rhein-Zeitung-Kreis-Altenkirchen-07.09.2
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Der Europäische / Eurasische Grauwolf

 

Der europäische Grauwolf Canis lupus lupus gehört zur Familie der hundeartigen und gilt als Stammvater des Haushundes (Canis lupus familiaris). Als Fleischfresser (Carnivore) ist er ein Raubtier, politisch korrekt wird er gerne „Beutegreifer“ genannt. Der Fachbegriff lautet „Prädator“. In diesem Fall „Spitzenprädator“, da in der Nahrungspyramide kein Tier über ihm steht. Wölfe gelten als die erfolgreichsten Großraubtiere der Welt, weil sie in enger Abstimmung im Team mit den anderen Rudelmitgliedern auf Beutefang gehen. Bären und die meisten Großkatzen sind hingegen Einzelgänger/-jäger.

 

Verbreitet war er früher über die gesamte Nordhalbkugel der Erde und wurde dann wegen der enormen Schäden an Viehbeständen auf ein Drittel seiner ursprünglichen Verbreitung zurückgedrängt. Die Berner Konvention stufte ihn  in den 1970er Jahren als gefährdet ein, wogegen die Weltnaturschutzunion IUCN schon 2002 seinen Status mit derzeit deutlich mehr als  18.000 Tieren in den EU Mitgliedsstaaten als nicht mehr gefährdet („least concern“) definierte. Inzwischen hat sich der Bestand wahrscheinlich mehr als verdoppelt, ohne den europäischen Teil Russlands, Weißrusslands und die Ukraine mit einzubeziehen. Der Genaustausch in diesen Ländern reicht sowohl westwärts nach Polen und in das Baltikum als auch ostwärts bis in den asiatischen Teil Russlands -bis Wladiwostok.

 

Wölfe leben gesellig in Rudeln in festen Revieren. Ein Rudel besteht aus einem Elternpaar, den diesjährigen, etwa 4-8 Welpen und den letztjährigen Jungwölfen. Dadurch kann ein Rudel, je nach Jahreszeit mehr als 10 Mitglieder haben.

 

Mit Eintritt der Geschlechtsreife im Alter von 11-22 Monaten wandern die Jungwölfe nach und nach ab. Dabei legen sie bis zu ca. 70 km pro Tag zurück. Sie suchen sich ein neues Revier - und einen Sexualpartner, mit dem sie ein neues Rudel gründen können. Die Reviergröße wird nach Auffassung einiger Wissenschaftler von der Verfügbarkeit der Beutetiere  bestimmt und beträgt bei unseren heutigen Wölfen ca. 100-150 km². Auffällig ist, dass laut historischen Quellen der ursprüngliche Wolf mit 600-2000 km² wesentlich größere Reviere besetzt.

 

Bei ihren Ernährungsgewohnheiten sind die Wölfe wenig wählerisch. Zwar bevorzugen sie  Schalenwild wie Rehe, Hirsche oder Wildschweinen dennoch als Nahrungsopportunist fressen sie  auch andere Säugetiere, Aas oder durchsuchen Müllkippen nach Verwertbarem. Sie nehmen sich die Nahrung, die für sie.am leichtesten verfügbar ist. So stehen auch Weidetiere wie Schafe, Ziegen, Rinder, Pferde und Gatterwild auf ihrem Speiseplan, häufig die wenig achtsamen Jungtiere (Lämmer, Kälber). Erwachsene Wölfe fressen etwa 3-4 kg Fleisch am Tag und können sogar 10 kg auf einmal aufnehmen. Das mag eine Vorstellung davon geben, wie groß der Fleischbedarf eines ganzen Rudels ist.

 

Zahlen, Daten, Fakten…

 

Für Irritationen sorgt immer wieder das Ergebnis einer viel zitierten Studie aus der Lausitz. Dort wurde Wolfslosung mikroskopisch auf seine Bestandteile untersucht. Dabei wurde abgeleitet, dass nur ca. 1% der aufgenommenen Wolfsnahrung aus Weidetieren besteht. Leider liefert die Angabe von Zahlen, womöglich bis auf die Kommastelle genau, häufig den Anschein von hoher Präzision - und hält uns davon ab, nach den Randbedingungen zu fragen, unter denen das Ergebnis zustande gekommen ist. So auch hier: Zum einen ist zu bedenken, dass der Schwerpunkt der Studie in der frühen Wiederbesiedlung liegt. Die Wolfsreviere liegen in Sachsen meistens auf Truppenübungsplätzen oder Braunkohletagebaugebieten. Dort leben keine Weidetiere. Zum anderen vernachlässigt die Kotuntersuchung das von Tierhaltern gefürchtete „Surplus-Killing“, also das Töten im Übermaß, wobei nur ein kleiner Teil der Opfer gefressen wird. Ähnlich dem Fuchs im Hühnerstall, kommt es immer wieder vor, dass bei einem einzigen Wolfsangriff fünf, zehn oder gar 50 Weidetiere angefallen und getötet oder verletzt werden und nur eines davon angefressen wird. In freier Natur kann der größte Teil der Herde fliehen. Aber auf unseren hoch umzäunten Weiden wird ihnen hier ausgerechnet das, was als Schutz für unsere Tiere gedacht war zum Verhängnis. Solche Effekte werden beim Heranziehen von Kotuntersuchungen nicht berücksichtigt, sind aber für die Beurteilung des Ausmaßes an Schäden von größter Bedeutung. Aus anderen Ländern (Spanien, Portugal) weiß man, dort wo der Wildbestand von Natur aus nicht groß ist, Tiere wie Schafe, Ziegen, Rinder und besonders Kleinpferde mehr als 70 % des Beutespektrums ausmachen.

 

Herausforderungen für die Weidetierhalter

 

Die enorme Lernfähigkeit von Wölfen stellt uns Tierhalter vor gewaltige Herausforderungen. Nach fast 20 Jahren Wolf in Deutschland wissen wir, dass effektiver Herdenschutz weder bei uns noch in Nachbarländern funktioniert. Möglich ist es in den Ländern, wo 24 stündige Bewachung (mit einem Gewehr) mit „billigen“ Arbeitskräften und 5-10 Herdenschutzhunden betrieben wird. Zaunbauempfehlungen mit 90 cm Höhe (die Rückenhöhe von Wölfen beträgt 60-90 cm) sind ad absurdum geführt. In Niedersachsen gelten in einigen Gebieten  jetzt 1,40 m Zaunhöhe. Das heißt: Elektro-Knotengitterzäune oder mehrreihige Litzen und möglichst noch ein Untergrabeschutz vor dem Zaun. Versuchsreihen im Wolfscenter Dörverden haben bewiesen, dass Wolfshaare stromisolierende Eigenschaften haben, das heißt der Stromschlag wird so gut wie gar nicht wahrgenommen, insbesondere wenn Futter im Fokus steht. Wölfe sind schlau, uns immer einen Schritt voraus. Inzwischen werden selbst über Zäune gespannte Flatterbänder überwunden, welche als das Non-plus-Ultra galten. Die Wölfe entwickeln neue Techniken, um selbst erwachsene Rinder (400-650 kg Lebendgewicht) zu überwältigen. Im Raum Cuxhaven treiben sie diese in einen Graben oder auf eine moorige Fläche, wo die Rinder erschöpft stecken bleiben und bei lebendigem Leibe gefressen werden.

 

Tiere verweigern nach einem Angriff das Fressen. Sie sind traumatisiert und sie trauern auch, um ihre Jungtiere oder Weidegenossen. Auch Tiere pflegen Freundschaften. Manche Tiere verlieren ihre Föten in Folge eines Angriffs. Das beides ist für uns Tierhalter neben dem finanziellen Verlust, eine besonders schwere Belastung, denn jeder hat eine emotionale Bindung zu seinen Tieren und ist für ihr Wohl verantwortlich. Sie so schwer leiden zu sehen, mit tiefen Fleischwunden, ist unerträglich. Die Praxis mit fast 20 Jahren Wolf zeigt deutlich, dass es neben toten auch sehr viele verletzte Tiere gibt, und ein Kehlbiss bedeutet keineswegs einen sekundenschnellen Tod, wie es das Tierschutzgesetz bei der Schlachtung von Tieren vorschreibt.

 

Als weitere Schutzmaßnahmen werden Herdenschutzesel und –hunde empfohlen. Aber auch diese erweisen sich zum Teil als stumpfes Schwert oder fallen selbst den Wölfen zum Opfer. Zudem sind weder umfassende Zaunbaumaßnahmen mit 2 m Höhe als Festzaun  noch die Haltung aggressiver Hunderassen überall erlaubt oder sinnvoll. Zudem ist das verbellen der Herdenschutzhunde in Siedlungsbereichen über kurz oder lang ein Problem. Menschen verklagen Kuhhalter, weil Kuhglocken in der Nacht erklingen und die Nachtruhe stören oder sie verklagen den Nachbarn, dessen Hahn früh morgens die Nacht zum Tag erweckt. Herdenschutzhunde sind für Truppenübungsplätze und entlegene Naturschutzgebiete sicherlich eine gute Ergänzung, in der breiten Fläche ganz sicher nicht.

 

Die Schafhalter sind Idealisten, sonst hätten sie nach den großen Krisen wie Tschernobyl, dem Preisverfall nach der Wiedervereinigung oder nach BSE/Scrapie Krise längst aufgegeben. Die arbeitswirtschaftliche Belastung mit 365 Tagen – ohne Urlaub und 8-10  Stunden täglich – bei einem Stundenlohn im Bereich des Mindestlohnes - ist auch ohne den Wolf erreicht. Viele Schafbetriebe sind in der 4. Generation Schäfer, haben den Beruf gelernt, bilden Lehrlinge aus und haben sich weiterentwickelt. Betriebswirtschaftlich stellen vereinzelte Wolfsangriffe den Schafhalter nicht vor die Existenzfrage. Das Problem ist die nach oben offene Spirale des Herdenschutzes die körperlich und zeitlich nicht gewährleistet werden kann und die Angst, dass die Schafe nachts auf Straßen, Autobahnen oder Bahngleise getrieben werden und andere Menschen zu Schaden kommen könnten. Hinzu kommt das staatlich auferlegte Wettrüsten: Das Tierschutzgesetz besagt, man müsse die Schafe effektiv vor Beutegreifern schützen. Wer das nicht macht, kann mit empfindlichen Cross Compliance Sanktionen belegt und zusätzlich mit Bußgeldern und / oder Strafanzeigen abgestraft werden. Niemand möchte den Eintrag einer Vorstrafe in einem Führungszeugnis riskieren.

 

Alles wirklich „reine“ Wölfe?

 

Den Artenschützern geht es darum, den unverfälschten Canis lupus lupus zu einer stärkeren Verbreitung zu verhelfen. Aber die Gerüchte um „Mischlingswölfe“ mit anderen Wolfsunterarten oder Hunden reißen nicht ab. Foto- und Filmhinweise gibt es reichlich. In Frankreich und der Schweiz gibt es erste Belege dafür. Eine kraniologische (Schädel-) Untersuchung durch Wissenschaftler der sächsischen Wolfsschädelsammlung kam jüngst zu dem Ergebnis das es sich um Hybriden handelt genauso wie einige internationale Wolfswissenschaftler. Auch genetische Untersuchungen eines Hamburger Forensik-Genlabors fanden hohe Hundeanteile in den untersuchten Proben. Eine unabhängige Untersuchung internationaler Wolfswissenschaftler ist längst überfällig, bevor wir die Weidetierhaltung aufgeben und noch mehr Leid von Tieren in Kauf nehmen müssen.

 

Fazit

 

Stellt man den immensen Aufwand hinsichtlich Arbeitseinsatz, Kosten und emotionaler Belastung der Weidetierhalter sowie die Einschränkung der Bürger bei ihren Outdoor-Aktivitäten dem Gewinn für den Artenschutz gegenüber, so kommt unweigerlich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit auf. Das alles für eine Art die europaweit in ihrem Bestand keinesfalls mehr gefährdet ist. Wir hingegen sagen: Es darf nicht passieren, dass Weidetierhaltung, nicht mehr möglich ist und ganze Landstriche sowohl ökonomisch als auch ökologisch wertlos gemacht werden.

 


Tarmstedt am 08.07.2018

Heute in Tarmstedt, Informationsstand bei der Arbeitsgemeinschaft der Fuchsschafzüchter, mit dabei der Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V.

Tarmstedt  Jungzüchter Wettbewerb

Förderverein  hat heute in Tarmstedt die Jungzüchter unterstützt. Vielen Dank an die Arbeitsgemeinschaft der  Deutschen Fuchsschafzüchter e.V., für die gute Organisation.

 

Nachwuchsarbeit bei den Schäfern 🐑 Wer die Arbeit der Schäfer unterstützen möchte, kann dies auch mit einem T-Shirt:
https://www.heidjeria-shop.de/collections/schaefer-shirts

Spendenaufruf

Schließlich ist es oberstes Ziel, dass es erst gar nicht zu Übergriffen und damit Schäden bei den betreuten Schafen kommt. Jeder will doch letztendlich, dass die Schafherden weiterhin Küstenschutz und Landschaftspflege als Kulturgut und gesellschaftliche Leistung fortsetzen können.

 

Während in den Bundesländern in erheblichem Umfang Fachpersonal für die Wolfsbeobachtung, Datenerhebung sowie wissenschaftliche Untersuchungen über die Verbreitung und die genetische Verwandtschaft zu Verfügung gestellt werden und/oder auch Forschungsaktivitäten gefördert werden, stellt sich für die Seite der betroffenen Schaf- und Weidetierhalter nur begrenzte Hilfe ein.  Doch ist dies nicht selten nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Und es gleicht fast dem Kampf zwischen David und Goliath. Es gibt noch so viele Fragen fundiert zu klären.

 

Der Förderverein der Deutschen Schafhaltung hatte daher den Beschluss gefasst, dieses Thema zu besetzen und Maßnahmen  zu unterstützen. Dieses Thema passt durchaus in das Aufgabenfeld des Fördervereins. Zu denen zählen schließlich u.a.

 

Ø Aufklärung von Politik und Gesellschaft rund um die Schafhaltung

 

Ø Förderung des Natur- und Umweltschutzes mit Schafen

 

Ø Förderung von Wissenschaft und Forschung rund um die Schafhaltung u.s.w.

 

- Es fehlt an Verbraucherinformationen und Kampagnen zur Darstellung, was die Gesellschaft verlieren wird, wenn die Zahl der Schäfer weiter zurückgehen wird und nicht mehr die wertvolle Landschaftspflege und den Küstenschutzes erfüllen kann.

 

 - Es fehlt auch an Zahlen, wie hoch die nicht offensichtlichen Verluste bei Wolfsübergriffen sind. Gerissene Schafe lassen sich auszumachen, aber nicht die Föten von den Mutterschafen, die einen Übergriff überlebt haben, aber wegen des Stresses der Mutterschafe abgestoßen werden usw.

 

Spendenaufruf:

Der Förderverein bittet daher jeden, egal ob Haupterwerbsschäfer, Nebenerwerbsbetrieb oder auch Hobbyschafhalter ebenso wie Firmen und Dienstleistungsunternehmen, die auch weiterhin ihre Produkte oder Leistungen egal ob Zaunanlagen, Futtermittel, Versicherungen, Landmaschinen etc. den Schafhaltern weiter verkaufen wollen, für dieses spezielle Projekt zu spenden.

 

Schließlich ist letztendlich jeder Schafhalter spätestens in wenigen Jahren von diesem Thema betroffen und sollte ein Interesse daran haben, dass alle offenen Fragen formuliert und schneller als bisher behandelt und zum Fortbestand der Weidetierhaltung gelöst werden.

 

Auch für die in der Schafhaltung tätigen Firmen sollte es ein besonderes Anliegen sein, dass wegen der Wolfsproblematik nicht immer mehr Betriebe ihre Schafhaltung aufgeben. Jeder Schafhalter, der aufhört, ist letztendlich für die Firmen ein verlorener Kunde!

 

Egal, welchen Betrag Sie spenden wollen, machen Sie es! Es kommt zu 100% Maßnahmen zur deutschlandweiten und flächendeckenden Stärkung der Schafhaltung zugute.

  

Bedenken Sie ferner, dass Sie auch gerne eine Spendenbescheinigung erhalten. Teilen Sie es uns dann bitte mit.

 

Ihre Spende überweisen Sie bitte an:

 

"Förderverein der deutschen Schafhaltung"

 

Stichwort: Aufklärung von Politik und Gesellschaft

 

Kreditinstitut: Deutsche Kreditbank Berlin

IBAN: DE74 1203 0000 1020 2112 39

BIC: BYLADEM 1001

 

Vielen Dank!


26 Januar 2017

Zweite Lammpatenschaft an FDP

 

 

 

Lammpatenschaft der FDP Fraktion von Niedersachsen beim Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V.

 

Werden auch Sie Lammpate - so wie Ministerpräsident Stephan Weil und die FDP von Niedersachsen. Für nur 10 Euro im Monat - nach oben gibt es keine Grenze. Helfen sie und seien Sie mit dabei. Als Lammpate bleiben Sie ganz nah an Ihrem Schaf: Zweimal im Jahr berichten wir in der Lamm-Post konkret von unserem Engagement für die Schafe – so bekommen Sie unmittelbar Einblick in unsere Arbeit. Wir begrüßen Sie mit Ihrer persönlichen Patenurkunde, einem schönen Poster und vielen Informationen rund um das Schaf. Ihr Patenbeitrag ist selbstverständlich steuerlich absetzbar. Im Februar des Folgejahres schicken wir Ihnen automatisch eine Spendenbescheinigung zu.

Bild mit Patenlamm "Chris" mit freundlicher Unterstützung von Regine Diepold.

Von links nach rechts:

Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Gero Hocker, dann der Fraktionsvorsitzende Christian Dürr und der Vorsitzende des FDS, Wendelin Schmücker.


23 Dezember 2016

Gespräch auf dem Weihnachtsmarkt in Uelzen mit dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil. Überreichung eines Geschenkkorbes mit dem Film Weidetierhaltung: Geliebt. Gewollt. Geopfert? Hier können Sie den Trailer sehen: 

https://www.weidetierhaltung-wolf.de/

31. Oktober 2016


Vorstand zum Erfahrungsaustausch in der Schweiz

Auf Einladung von Georges Stoffel, dem Organisator und Übersetzer,  reisten Wendelin Schmücker und Gerd Dumke zur Filmpremiere nach Cazis, Graubünden. Ziel war es von den gemeinsamen Erfahrungen der anwesenden Franzosen und Schweizern was die Schafhaltung bei Wolfspräsenz betrifft zu profitieren  und einen internationalen Austausch zu beginnen.

Bei Filmbeginn zählte man über 300 interessierte Personen in der Bündner Arena in Cazis, die gespannt auf den Filmstart von "Die schwerwiegenden Folgen der Wiederkehr des Wolfes in Frankreich" von Bruno Lecomte warteten. Mehrheitlich kamen die Zuschauer aus Graubünden aber auch aus den angrenzenden Kantonen waren Menschen angereist.

Der französische Film wurde von drei engagierten Personen Georges Stoffel, Jolanda Derungs und Hermann Plump ins Deutsche übersetzt und auch synchronisiert.

Auf eindrückliche Weise zeigt der Film die unüberwindbaren Probleme mit den Wölfen in Frankreich mit gut 20 Jahren "Wolfserfahrung". Es kamen betroffene Personen, Herdenschutzexperten und Weidewirtschaftsexperten zu Wort. Der Herdenschutz in Frankreich funktioniert nicht und die Weidetierhalter sind durch den Wolf in ihrer Existenz bedroht. So stark, dass viele schon bewaffnet ihre Herden schützen, aufhören müssen, keine Nachfolger finden oder auf die baldige Pensionierung hoffen. Der Film zeigt ein ganz gegenteiliges Bild, als es uns auch in Deutschland glaubhaft zu machen versucht wird.    

Bei der anschließenden Diskussion wurde nüchtern argumentiert und die Fragen durch Bruno Lecomte und die Organisatoren beantwortet; auch die Gäste trugen zur Diskussion bei.

Von links nach rechts:
Hermann Plump, Wendelin Schmücker, Georges Stoffel, Jolanda Derungs, Gerd Dumke in der Bünder Arena Cazis Graubünden mit den interessierten Gästen im Hintergrund. Die drei Schweizer haben den Film übersetzt und synchronisiert. Weitere Bilder aus der Schweiz finden sie in der Galerie!

Hier ein Ausschnitt zur Thematik Herdenschutz in Frankreich. Laurent Garde hat 20 Jahre Erfahrung im Herdenschutz!

Hier der vollständige Film (73 Minuten): 


07. September 2016

Förderverein mit neuem Vorstand

- Wendelin Schmücker löst Carl Lauenstein als Vorsitzenden ab


- Mitgliederversammlung des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung am   7. September 2016 in Hannover


Anlässlich der Mitgliederversammlung des Fördervereins der deutschen Schafhaltung am 7. September 2016 wurde der Vorstand neu gewählt.

Der bisherige Vorsitzende Herr Carl Lauenstein übergab einen wohl geordneten auf nunmehr über 110 Mitglieder gestiegenen Förderverein in jüngere Hände.

Neuer Vorsitzender wurde Wendelin Schmücker. Zum Stellvertreter wurde Herr Gerd Dumke sowie Herr Maik Gersonde gewählt.

Der neue Vorsitzende Wendelin Schmücker sowie der angereiste VDL-Vorsitzende Jürgen Lückhoff dankte Herrn Lauenstein für die erfolgreiche Leitung des Vorstandes seit Gründung des Fördervereins.

Im Geschäftsbericht wurden u.a. die Aktivitäten des Fördervereins erläutert; u.a. finanzielle Hilfen von in Not geratenen Betrieben, beim kompletten Herdenverlust wegen Blitzschlag oder Unterstützung bei einem Rechtststreit, um nur einige Beispiele zu nennen.
Ebenso wurden Veranstaltungen für Jungschäfer in 2015 und 2016 gefördert.

Weiterer Höhepunkt der Sitzung war die Verlosung von Preisen für Mitglieder des Fördervereins, u.a. eine kostenlose Urlaubswoche in einem Ferienappartment in Grömitz.



 Der Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V., der im Jahr 2010 gegründet wurde, hat es sich unter anderen zur Aufgabe gemacht; rund um die Schafhaltung die Arbeit der Schafhalter und zu informieren. Ferner wird in Not geratenen Betrieben geholfen.

 

 In jüngster Zeit hat der Förderverein in Not geratene Schafhalter unterstützen können. So wurde vor wenigen Monaten ein Schafhalter in Rheinland-Pfalz im Rechtstreit unterstützt, der ungerechtfertigterweise Weideflächen verloren hat. In einem anderen Fall, bei dem es um den Kampf gegen ein zwingendes zur Verfügung stellen von Schutzhütten für Schafe geht, hat der Förderverein ebenfalls helfen können. Des weiterem wurde ein Schafhalter in Brandenburg unterstützt, der bei einem Blitzschlag fast alle Schafe verloren hat.

 

Der Förderverein hat so immer wieder u.a. wertvolle Dienste seit seinem Bestehen erfüllt und führt am 6. September 2016 seine diesjährige Mitgliederversammlung in Hannover durch. Jeder, der die Schafhaltung unterstützen möchte, kann durch einen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 10,00 Euro diese wertvolle gesellschaftliche Arbeit der Schafhalter fördern. Informationen zum Förderverein und das Antragsformular für eine Mitgliedschaft finden Sie auf www.wir-lieben-schafe.com. Anlässlich der Mitgliederversammlung werden unter den Mitgliedern wertvolle Preise, die gesponsert werden, verlost; u.a. eine Urlaubswoche an der Ostsee.

 

Ihr Förderverein