Neuigkeiten


Der Förderverein bittet alle Menschen und Firmen und Dienstleistungsunternehmen, zu spenden.

Die Angriffe von Wölfen auf Schafherden und andere Nutztiere in Deutschland haben ein dramatisches Ausmaß erreicht.

 

„Es ist eine Bilanz des Schreckens“, sagt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung e.V. Als Schäfer in Deutschland sind wir nur noch sprachlos, fassungslos und wütend – weil wir uns im Klaren sind, dass die Politik uns und unsere Tiere nicht schützen wird, sondern im Gegenteil immer schlimmeren Gefahren aussetzt.“

 

Während in den Bundesländern in erheblichem Umfang Fachpersonal für die Wolfsbeobachtung, Datenerhebung sowie wissenschaftliche Untersuchungen über die Verbreitung und die genetische Verwandtschaft zu Verfügung gestellt werden und/oder auch Forschungsaktivitäten gefördert werden, stellt sich für die Seite der betroffenen Schaf- und Weidetierhalter nur begrenzte Hilfe ein. Doch ist dies nicht selten nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Und es gleicht fast dem Kampf zwischen David und Goliath.

 

Für die Schäfer bricht gerade ihre Welt zusammen. Denn auch gut geschützte Herden sind nicht sicher: Selbst in Gegenwart von Herdenschutzhunden greifen Wölfe an – und das immer häufiger.

 

Egal, welchen Betrag Sie spenden wollen, machen Sie es! Es kommt zu 100% Maßnahmen zur deutschlandweiten und flächendeckenden Stärkung der Schafhaltung zugute.

 

Bedenken Sie ferner, dass Sie auch gerne eine Spendenbescheinigung erhalten.

Teilen Sie es uns dann bitte mit.

Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V.

Wilhelm-Kuhr-Str. 5

13187 Berlin

 

Ihre Spende überweisen Sie bitte an:

"Förderverein der deutschen Schafhaltung"

Stichwort: Schäfer in Not!

Kreditinstitut: Deutsche Kreditbank Berlin

IBAN: DE74 1203 0000 1020 2112 39

BIC: BYLADEM 1001

Vielen Dank!

 

 


Interessante Fakten über Schafe!

 

Schafe gehören zu der Gruppe der Herbivoren, das heißt sie fressen ausschließlich Pflanzen. Auf ihrem natürlichen Speiseplan stehen hauptsächlich Gras, Kräuter, frische Äste, Samen, Körner, Heu, Wurzeln, Knollen und andere Pflanzen.

 

Schafe sind sehr sanfte Tiere und gehören zu den ersten Tieren, die vom Menschen domestiziert wurden.

 

Ein männliches Schaf nennt man Bock oder Widder, das weibliche Tier heißt Mutterschaf, Aue oder Zibbe.

 

Sie sind sehr soziale Tiere, bauen Freundschaften auf, kämpfen nur äußerst selten miteinander und empfinden Trauer wenn eines ihrer Herdenmitglieder stirbt.

 

Schafe sind in der Lage, bewusste Entscheidungen zu treffen. Ihre Gehirngröße und Struktur gleichen dem einiger Primatenarten.

 

Genau wie Ziegen haben Schafe waagerecht langgezogene Pupillen und seitlich angeordnete Augen. Als Fluchttiere haben sie so ein weiteres Sehfeld, um potenziellen Raubtieren zu entkommen.

 

Schafe verbringen die meiste Zeit mit Fressen, haben nur kurze Schlafphasen von jeweils einer halben Stunde, sind sehr wetterfühlig und werden nervös, wenn ein Gewitter droht.

 

Studien haben ergeben, dass Schafe verschiedene Emotionen wie Angst, Wut, Verzweiflung, Langeweile, Ekel und Glück empfinden können.

 

Schafe haben hochentwickelte Fähigkeiten zur Gesichtserkennung. Sie entwickeln individuelle Sympathien, können sich mindestens 50 Gesichter ihrer Artgenossen und zehn von Menschen über zwei Jahre oder länger merken. Zudem sind sie in der Lage, Gesichtszüge zu unterscheiden.

 

Nur wenige Minuten nach der Geburt stehen Lämmer auf, um am Euter der Mutter zu trinken. Ein typisches Merkmal, wenn beim Trinken alles gut läuft, ist das Schwanzwedeln.


Zehn Jahre Förderverein der Deutschen Schafhaltung

 

Wir schützen und pflegen die Landschaft, die Sie lieben! Dieser Leitgedanke beschreibt alles sehr treffend und fasst alles zusammen. Aber schauen wir zunächst an den Ursprung – den durchaus außergewöhnlichen Beginn.

 

Wie alles begann: Der Hirtenzug

 

Der Hirtenzug 2010 stand unter dem Motto „Wir pflegen die Landschaft, die Sie lieben“ und führte die Hirten, die Schafe und ihre Begleiter - worunter sich auch schon mal Politiker befanden über1.400 km quer durch Deutschland, die Niederlande, Belgien und Luxemburg. Der Auftakt führte durch das Brandenburger Tor am 5. und 6. Juni 2010 auf dem Umweltfestival in Berlin. Der Weg der Hirten führte mit Hirtenstabübergaben durch Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern nach Schleswig-Holstein. Weiter ging die Route dann durch Niedersachsen, NRW und das benachbarte Ausland bis zum Zwischenziel in Brüssel. Dann wieder zurück durch Rheinland-Pfalz, wo in Trier die Abschlusskundgebung am 16. und 17.10.2010 nach über vier Monaten anlässlich des Deutschen Grünlandtages mit der heutigen Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner stattfand.

 

Beim Start in Berlin wurde am 05.06.2010 der Förderverein der Deutschen Schafhaltung e. V. ins Leben gerufen. Das ist nun schon 10 Jahre her! Zum Vorsitzenden wurde damals, Herr Carl Lauenstein gewählt. Die stellvertretenden Vorsitzenden waren Günther Czerkus und Wendelin Schmücker. Als Geschäftsführer wurde Stefan Völl gewählt, Geschäftsführer bis 2018.

 

Zu den Aufgaben und Zielen des Fördervereins zählen:

 

• Veranstaltungen zur Information und Aufklärung der Bevölkerung über Leistungen der deutschen Schafhaltung im Naturschutz und der Landschaftspflege

 

• Durchführung von Fortbildungen für Schafhalter, den gezielten Einsatz von Schafen im Küstenschutz und der Landschaftspflege

 

• Das Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten zu praxisrelevanten Fragen der Schafhaltung

 

• Einrichtung eines Hilfsfondses für in Not geratene Schafhalter

 

Hier eine Zusammenstellung einiger Aktivitäten der letzten zehn Jahre

 

Beteiligung am Umweltfestival in Berlin2010, 2011, 2012 und 2013

 

Sechs Mal Internationale Grüne Woche in Berlin von 2011 bis 2016

 

Spendensammlung für die Opfer des Hochwassers im Sommer 2013

 

Förderung der Aus- und Weiterbildung

 

In einem ersten Projekt wurden die Teilnehmer der „Ovinpiade“, eines in Frankreich stattfinden internationalen Jugendwettkampfes rund um Disziplinen der Schafhaltung, finanziell unterstützt. Deutschland hat im Jahr 2014 dank der engen Zusammenarbeit mit dem Französischen Schafzuchtverband, der Fédération Nationale Ovine (FNO), erstmals zwei Teilnehmer in die Region Auvergne entsenden können.

 

Vorstand zum Erfahrungsaustausch in der Schweiz

 

Auf Einladung von Georges Stoffel, dem Organisator und Übersetzer, reiste der Förderverein zurFilmpremiere von "Die schwerwiegenden Folgen der Wiederkehr des Wolfes in Frankreich" von Bruno Lecomte nach Cazis, Graubünden.

 

Filme zur Wolfsproblematik

 

Zur schnellen und umfangreichen Aufklärung der Bevölkerung und Information der Schäfer wurde ein Film gedreht „Weidetierhaltung Geliebt. Gewollt. Geopfert?“! Unter dem Motto „Wir schützen und pflegen die Landschaft, die Sie lieben“ wurde auf Einladung des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung e.V. zur Filmpremiere mit großer Pressekonferenz nach Hannover eingeladen.

 

Unterstützung der VDL bei der KTBL-Studie: Erfassung des Arbeits- und Kostenaufwandes beim Herdenschutz in Höhe von 7.500 Euro.

 

Lammpatenschaften

 

Lammpatenschaft von Ministerpräsident Stephan Weil anlässlich der Euro Tier 2016 in Hannover

 

Lammpatenschaft der FDP-Fraktion Niedersachsen

 

Hessischer Ministerpräsident Volker Bouffier übernimmt eine Lamm-Patenschaft für „Marie“.Gerade Lammpatenschaften mit bekannten Politikern ermöglichen immer wieder die Bevölkerung - aber auch die Politiker - auf die oft nicht beachteten Leistungen der Schafhaltung hinzuweisen und erlebbar zu machen.

 

Viele Gruppen und Interessen wurden sowohl personell als auch mit Geldbeträgen gefördert: Wie die Auszubildenden beim Ausbildungshüten, die Jungschäfer und ihre Treffen, die Deutschen Jungzüchtermeisterschaften, die Deutschen Schafschurmeisterschaften, der Parlamentarische Abend von VDL, WDL und DBV (2000 Euro). Aber auch ein Rechtsstreit zu Haltungsbedingungen von Schafen wurde unterstützt.

 

Deutschlandweite Mahnfeuer und europaweite Mahnfeuer in 2017, 2018 und 2019

 

Zur Information der Bevölkerung, der Schäfer und auch der Weidetierhalter wurden an etlichen Freitagen und Samstagen sogenannte Mahnfeuer deutschlandweit organisiert. Hierbei kam man ins Gespräch und konnte einerseits die Bevölkerung über die Leistungen der Schafhaltung aufklären aber auch andererseits auf die stetig zunehmenden Probleme der Weidetierhalter aufzuklären, die sich durch die wachsende Zahl der Wölfe in Deutschland ergeben.

 

Teilnahme am Schäfertreffen in Frankreich

 

Auf Einladung der alpinen Schäfervereinigung nahmen Wendelin Schmücker und Gerd Dumke 2017 an der ersten internationalen Tagung am Col Du Glandon, gelegen in der Kernzone der französischen Wolfsprobleme der Auvergne-Rhône-Alpes, teil. Neben dem allgemeinen Erfahrungsaustausch konnten wir dort erleben wie stark die Landbevölkerung am Schäferleben teilnimmt und den Gedanken der Mahnfeuer nach Europa ausweiten.

 

Neben einfachen regionalen Informationsständen gab es auch größere und bedeutendere Auftritte wie die Demonstrationen gegen Wölfe in Bremen bei der Umweltministerkonferenz im Juni und im November 2018.

 

Fachgespräch im BMEL durch Einladung von Julia Klöckner

 

Neben der allgemeinen Situation der Schafhaltung konnte insbesondere die Problematik flächenarmer Betriebe erläutert werden. Es wurden die Fördermöglichkeiten in der 1. und 2. Säule besprochen und die mannigfachen Schwierigkeiten der Wiederbesiedlung Deutschlands mit Wölfen.

 

Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern und Spendern, die den Förderverein in den vergangenen Jahren unterstützt haben und freuen uns über neue Mitstreiter, Mitglieder und auch Spenden, damit das Engagement für die Schafhaltung erfolgreich fortgesetzt werden kann.

 

Hinweis

Film zum Hirtenzug: Unterwegs mit dem Hirtenzug kann hier bestellt werden:

FDS UG Repmoor 14 21423 Winsen oder www.weidetierhaltung-wolf.de

 

Weitere Filme:

 

Kein Heiligenschein für den Wolf“

 

„Was wir über Wölfe wissen sollten“

 

„Echte Fakten über Wölfe“

 

Bestellung der Filme bei der FDS UG Repmoor 14 21423 Winsen oder www.weidetierhaltung-wolf.de


Zum Thema Wölfe!

1. Als Erstes muss die FFH-Richtlinie endlich vollständig in nationales Recht umgesetzt werden. Bei der Umsetzung wurden die Entnahmeregeln, die die Schutzjagd ermöglichen nämlich "vergessen". Das ist sofort nachzuholen!
2. Wenn unsere Bundesumweltministerin, wie 2019 geschehen, den Wolfsbestand in Deutschland von 2015 nach Brüssel meldet, müssen die Landesumweltminister einschreiten, die aktuellen Bestände dorthin melden und gleichzeitig auf das Bundesumweltministerium einwirken tatsächlich zutreffende Zahlen zu melden!
3. Die Landesumweltminister müssen auf das BfN und das Bundesumweltministerium einwirken, den günstigen Erhaltungszustand gegen über Brüssel zu erklären. Der ist mit 20.000 Wölfen der Population, zu der die Wölfe in Deutschland gehören längst erreicht. Deutschland hat lediglich die Funktion eines Korridors zur Vernetzung der Populationen im Südwesten mit denen des Nordostens. Dazu ist laut Boitani nur eingeschlechtsreifer Wolf alle vier Jahre notwendig, der Deutschland durchquert. Jedes residente Rudel ist naturromantischer Luxus und keine artenschützerische Notwendigkeit.
4. Die Tierart Wolf ist, als wildlebende, herrenlose Tierart ins Jagdrecht aufzunehmen um die Regulierung des Bestandes zu ermöglichen sobald dies rechtlich möglich ist und danach nicht noch weitere 1-2 Jahre mit der Aufnahme der Wölfe ins Jagdrecht zu vergeuden und weiteres Tierleid bei Weidetieren in Kauf zu nehmen.
5. Es sind Wanderkorridore festzulegen, wo Wölfe in geringer Zahl sich aufhalten dürfen und wo Wölfe erst bejagt werden, sobald ein Wolf eine Nachbarpopulation erreicht hat. Dabei ist nicht nur der Austausch mit der Alpenpopulation zu beachten, sondern auch der mit denen in den Karpaten, der Ukraine, Italien und der Dinariden-Balkan-Population.
6. Auf dieser Basis ist eine Obergrenze des deutschen Wolfsbestandes im zweistelligen Bereich festzulegen.
7. Es ist eine Regelung, die heute schon rechtlich möglich ist, zu treffen wonach nach einem Wolfsriss bereits ab dem Zeitpunkt des Risses an der Rissstelle auf den oder die Wölfe angesessen werden kann und dieser "Schadwolf" erlegt werden kann. Dazu muss ein Genehmigung durch die lokalen Behörde per Telefax oder e-mail genügen dies zu genehmigen. Hier die entsprechenden Strukturen zu schaffen, ist das viele Geld, das für Wölfe inzwischen in Deutschland, mit steigender Tendenz, ausgegeben wird, effektiv und zielführend angelegt. Nur so werden Wölfe wieder zu den scheuen Waldbewohnern, als die sie angepriesen werden. Nur so ist der Wolfsbestand in Deutschland auf einem Maß zu halten, in dem Wölfe von der betroffenen Bevölkerung als Bereicherung der Fauna akzeptiert werden können und nicht als Bedrohung empfunden werden.
8. Die erlegten Wölfe sind von mindestens zwei akkreditierten und zertifizierten genetischen Labors auf Hybridisierung zu untersuchen. Die Ergebnisse sind umgehend zu veröffentlichen.

Liebe Mitstreiter,

 

das erste Tag der Offenen Weide ist vorüber und lässt sich als voller Erfolg verbuchen.

 

Viele Presseberichte und durchweg positive Resonanzen sind Eurem Engagement geschuldet. Noch einmal herzlichen Dank dafür.

 

Das soll jedoch nicht die letzte Aktion gewesen sein! Wir sind bereits mächtig am planen. Denn wir müssen am Ball bleiben: Nächste Jahr sind Bundestagswahlen! Ein Grund mehr uns immer wieder der Politik in Gedächtnis zu rufen.

 

Wir haben uns viel vorgenommen und möchten Euch einen Überblick über die nächsten geplanten Aktionen geben:

 

-Am 25.04. 2021 wird es den 3. Tag der Weidetiere geben.

 

- Am 05.09.2021 den 2. Tag der Offenen Weiden

- Ebenfalls in Planung ist ein rollender Hirtenzug, der durch ganz Deutschland führen soll.

 

Es gibt also viel zu tun. Und bei all diesen Aktionen sind wir auf Eure Unterstützung angewiesen:

 

Denn nur gemeinsam sind wir stark!

 

Die WhatsApp Gruppen bleiben bestehen, wir werden jedoch zunächst die Einstellung dahingehend ändern, dass nur die Admins Informationen über die geplanten Aktionen reinstellen können. Sobald die Aktionen konkreter geworden sind, öffnen wir sie wieder, damit die teilnehmenden Betriebe kommunizieren können.

 

Diskussionen sind gut und wichtig: Manche hat jedoch zu weit vom Thema der Gruppe geführt und zu Missverständnissen geführt, die nicht sein müssen.

 

Wir sind sicher, Ihr habt daher für die Umstellung der Gruppen Verständnis.

 

Es geht weiter und wir lassen nicht locker!

 

Bis bald!

Wo unsere Schäfchen weiden wachsen Blumen und Kräuter. Hier finden sich viele seltene Insekten, Schmetterlinge, Feldhasen und Vögel.

 

Auf Weiden wird das Treibhausgas Kohlendioxid über das dichte Wurzelwerk gebunden.


Unsere Schafe schützen die Deiche an der Nordsee und den großen Flüssen und sorgen so für unser aller Sicherheit vor Hochwassern.


Sie erhalten unsere schönen Kulturlandschaften wie z.B. Trockenrasen, Moore, Heiden, Wacholderheiden und Almen. Damit tragen sie als ökologischste Form der Tierhaltung beachtlich zum Erhalt der Artenvielfalt bei.


Ihre Leistungen sind draußen in der Natur für jedermann sichtbar. Die Tourismusbranche
nutzt sie als Werbeträger in den Regionen.


Schafe liefern Schafmilch, würzigen Käse, schmackhaftes Fleisch und wärmende Wolle;
einen nachwachsenden Rohstoff, der die Umwelt nicht belastet.


Schafhaltung sichert Arbeitsplätze - ganz besonders in den strukturschwachen Gebieten:


Wir schützen und pflegen die Landschaft, die sie lieben!


Zweiter Tag der Weidetiere am 25.04.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

nach dem großen Erfolg im Jahre 2019 beim ersten Tag der Weidetiere nun der zweite Tag der Tiere am 25.4.2020.

 

Weidehaltung ist gegenüber Stallhaltungsformen oft wirtschaftlich im Nachteil und der Trend zur reinen Stallhaltung in Großbeständen setzt sich fort. Schäfer, Milchvieh- und Mutterkuhhalter, die ihre Tiere auf der Weide halten, leisten einen Beitrag zu Grünland-, Kulturlandschaftserhalt, Tierwohl und Erhalt bäuerlicher Landwirtschaft und verdienen daher die Unterstützung der Gesellschaft.

 

Schafe fressen am liebsten Gras. Was früher jedes Kind wusste, wird heute vielfach nur noch für die Werbung genutzt – Schafe in einer idyllischen Landschaft. Auf grünen Wiesen grasende Weidetiere gehören insbesondere in Deutschland unverzichtbar zum Landschaftsbild. Landwirte, die ihre Schafe und Ziegen auf der Weide halten, tragen zum Erhalt der Kulturlandschaft und zum Erhalt von Grünlandstandorten und Artenvielfalt bei. Die Haltung auf der Weide entspricht dabei dem natürlichen Bewegungsdrang der Tiere, schont Gelenke und Klauen und erlaubt den Tieren ein artgerechtes leben. Die Weidehaltung ist hierfür ein Sinnbild. Wirtschaftlich sind die weidehaltenden Landwirte aber gegenüber intensiveren Haltungsformen heute oft im Nachteil. Viele Betriebe sind gefährdet.

Mit freundlichen Grüßen

Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V. (FDS)


Nachwuchs bei den Patenlämmern Steffi und Chris.

 

Anlässlich der Euro Tier 2016 überreichte der Vorsitzende des Fördervereins der deutschen Schafhaltung e.V. Wendelin Schmücker dem Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen Herrn Stephan Weil die 1. Lammpatenschaft des Fördervereins der deutschen Schafhaltung. Das Lamm wurde auf den Namen "Steffi" getauft.

Heute es es zum dritten mal Nachwuchs bekommen. Dieses mal von Chris dem Patenlamm von der FDP Fraktion von Niedersachsen.

 

Werden auch Sie Lammpate - so wie Ministerpräsident Stephan Weil und die FDP von Niedersachsen. Für nur 10 Euro im Monat - nach oben gibt es keine Grenze. Helfen sie der Deutschen Schafhaltung. Als Lammpate bleiben Sie ganz nah an Ihrem Schaf. Wir begrüßen Sie mit Ihrer persönlichen Patenurkunde und vielen Informationen rund um das Schaf.




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Förderverein hilft Wanderschäfern in Existenzkrise 1000 Euro als Soforthilfe an Frank und Gabi Klein überreicht – Paten und Unterstützer werden gesucht
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Der Europäische / Eurasische Grauwolf

 

Der europäische Grauwolf Canis lupus lupus gehört zur Familie der hundeartigen und gilt als Stammvater des Haushundes (Canis lupus familiaris). Als Fleischfresser (Carnivore) ist er ein Raubtier, politisch korrekt wird er gerne „Beutegreifer“ genannt. Der Fachbegriff lautet „Prädator“. In diesem Fall „Spitzenprädator“, da in der Nahrungspyramide kein Tier über ihm steht. Wölfe gelten als die erfolgreichsten Großraubtiere der Welt, weil sie in enger Abstimmung im Team mit den anderen Rudelmitgliedern auf Beutefang gehen. Bären und die meisten Großkatzen sind hingegen Einzelgänger/-jäger.

 

Verbreitet war er früher über die gesamte Nordhalbkugel der Erde und wurde dann wegen der enormen Schäden an Viehbeständen auf ein Drittel seiner ursprünglichen Verbreitung zurückgedrängt. Die Berner Konvention stufte ihn  in den 1970er Jahren als gefährdet ein, wogegen die Weltnaturschutzunion IUCN schon 2002 seinen Status mit derzeit deutlich mehr als  18.000 Tieren in den EU Mitgliedsstaaten als nicht mehr gefährdet („least concern“) definierte. Inzwischen hat sich der Bestand wahrscheinlich mehr als verdoppelt, ohne den europäischen Teil Russlands, Weißrusslands und die Ukraine mit einzubeziehen. Der Genaustausch in diesen Ländern reicht sowohl westwärts nach Polen und in das Baltikum als auch ostwärts bis in den asiatischen Teil Russlands -bis Wladiwostok.

 

Wölfe leben gesellig in Rudeln in festen Revieren. Ein Rudel besteht aus einem Elternpaar, den diesjährigen, etwa 4-8 Welpen und den letztjährigen Jungwölfen. Dadurch kann ein Rudel, je nach Jahreszeit mehr als 10 Mitglieder haben.

 

Mit Eintritt der Geschlechtsreife im Alter von 11-22 Monaten wandern die Jungwölfe nach und nach ab. Dabei legen sie bis zu ca. 70 km pro Tag zurück. Sie suchen sich ein neues Revier - und einen Sexualpartner, mit dem sie ein neues Rudel gründen können. Die Reviergröße wird nach Auffassung einiger Wissenschaftler von der Verfügbarkeit der Beutetiere  bestimmt und beträgt bei unseren heutigen Wölfen ca. 100-150 km². Auffällig ist, dass laut historischen Quellen der ursprüngliche Wolf mit 600-2000 km² wesentlich größere Reviere besetzt.

 

Bei ihren Ernährungsgewohnheiten sind die Wölfe wenig wählerisch. Zwar bevorzugen sie  Schalenwild wie Rehe, Hirsche oder Wildschweinen dennoch als Nahrungsopportunist fressen sie  auch andere Säugetiere, Aas oder durchsuchen Müllkippen nach Verwertbarem. Sie nehmen sich die Nahrung, die für sie.am leichtesten verfügbar ist. So stehen auch Weidetiere wie Schafe, Ziegen, Rinder, Pferde und Gatterwild auf ihrem Speiseplan, häufig die wenig achtsamen Jungtiere (Lämmer, Kälber). Erwachsene Wölfe fressen etwa 3-4 kg Fleisch am Tag und können sogar 10 kg auf einmal aufnehmen. Das mag eine Vorstellung davon geben, wie groß der Fleischbedarf eines ganzen Rudels ist.

 

Zahlen, Daten, Fakten…

 

Für Irritationen sorgt immer wieder das Ergebnis einer viel zitierten Studie aus der Lausitz. Dort wurde Wolfslosung mikroskopisch auf seine Bestandteile untersucht. Dabei wurde abgeleitet, dass nur ca. 1% der aufgenommenen Wolfsnahrung aus Weidetieren besteht. Leider liefert die Angabe von Zahlen, womöglich bis auf die Kommastelle genau, häufig den Anschein von hoher Präzision - und hält uns davon ab, nach den Randbedingungen zu fragen, unter denen das Ergebnis zustande gekommen ist. So auch hier: Zum einen ist zu bedenken, dass der Schwerpunkt der Studie in der frühen Wiederbesiedlung liegt. Die Wolfsreviere liegen in Sachsen meistens auf Truppenübungsplätzen oder Braunkohletagebaugebieten. Dort leben keine Weidetiere. Zum anderen vernachlässigt die Kotuntersuchung das von Tierhaltern gefürchtete „Surplus-Killing“, also das Töten im Übermaß, wobei nur ein kleiner Teil der Opfer gefressen wird. Ähnlich dem Fuchs im Hühnerstall, kommt es immer wieder vor, dass bei einem einzigen Wolfsangriff fünf, zehn oder gar 50 Weidetiere angefallen und getötet oder verletzt werden und nur eines davon angefressen wird. In freier Natur kann der größte Teil der Herde fliehen. Aber auf unseren hoch umzäunten Weiden wird ihnen hier ausgerechnet das, was als Schutz für unsere Tiere gedacht war zum Verhängnis. Solche Effekte werden beim Heranziehen von Kotuntersuchungen nicht berücksichtigt, sind aber für die Beurteilung des Ausmaßes an Schäden von größter Bedeutung. Aus anderen Ländern (Spanien, Portugal) weiß man, dort wo der Wildbestand von Natur aus nicht groß ist, Tiere wie Schafe, Ziegen, Rinder und besonders Kleinpferde mehr als 70 % des Beutespektrums ausmachen.

 

Herausforderungen für die Weidetierhalter

 

Die enorme Lernfähigkeit von Wölfen stellt uns Tierhalter vor gewaltige Herausforderungen. Nach fast 20 Jahren Wolf in Deutschland wissen wir, dass effektiver Herdenschutz weder bei uns noch in Nachbarländern funktioniert. Möglich ist es in den Ländern, wo 24 stündige Bewachung (mit einem Gewehr) mit „billigen“ Arbeitskräften und 5-10 Herdenschutzhunden betrieben wird. Zaunbauempfehlungen mit 90 cm Höhe (die Rückenhöhe von Wölfen beträgt 60-90 cm) sind ad absurdum geführt. In Niedersachsen gelten in einigen Gebieten  jetzt 1,40 m Zaunhöhe. Das heißt: Elektro-Knotengitterzäune oder mehrreihige Litzen und möglichst noch ein Untergrabeschutz vor dem Zaun. Versuchsreihen im Wolfscenter Dörverden haben bewiesen, dass Wolfshaare stromisolierende Eigenschaften haben, das heißt der Stromschlag wird so gut wie gar nicht wahrgenommen, insbesondere wenn Futter im Fokus steht. Wölfe sind schlau, uns immer einen Schritt voraus. Inzwischen werden selbst über Zäune gespannte Flatterbänder überwunden, welche als das Non-plus-Ultra galten. Die Wölfe entwickeln neue Techniken, um selbst erwachsene Rinder (400-650 kg Lebendgewicht) zu überwältigen. Im Raum Cuxhaven treiben sie diese in einen Graben oder auf eine moorige Fläche, wo die Rinder erschöpft stecken bleiben und bei lebendigem Leibe gefressen werden.

 

Tiere verweigern nach einem Angriff das Fressen. Sie sind traumatisiert und sie trauern auch, um ihre Jungtiere oder Weidegenossen. Auch Tiere pflegen Freundschaften. Manche Tiere verlieren ihre Föten in Folge eines Angriffs. Das beides ist für uns Tierhalter neben dem finanziellen Verlust, eine besonders schwere Belastung, denn jeder hat eine emotionale Bindung zu seinen Tieren und ist für ihr Wohl verantwortlich. Sie so schwer leiden zu sehen, mit tiefen Fleischwunden, ist unerträglich. Die Praxis mit fast 20 Jahren Wolf zeigt deutlich, dass es neben toten auch sehr viele verletzte Tiere gibt, und ein Kehlbiss bedeutet keineswegs einen sekundenschnellen Tod, wie es das Tierschutzgesetz bei der Schlachtung von Tieren vorschreibt.

 

Als weitere Schutzmaßnahmen werden Herdenschutzesel und –hunde empfohlen. Aber auch diese erweisen sich zum Teil als stumpfes Schwert oder fallen selbst den Wölfen zum Opfer. Zudem sind weder umfassende Zaunbaumaßnahmen mit 2 m Höhe als Festzaun  noch die Haltung aggressiver Hunderassen überall erlaubt oder sinnvoll. Zudem ist das verbellen der Herdenschutzhunde in Siedlungsbereichen über kurz oder lang ein Problem. Menschen verklagen Kuhhalter, weil Kuhglocken in der Nacht erklingen und die Nachtruhe stören oder sie verklagen den Nachbarn, dessen Hahn früh morgens die Nacht zum Tag erweckt. Herdenschutzhunde sind für Truppenübungsplätze und entlegene Naturschutzgebiete sicherlich eine gute Ergänzung, in der breiten Fläche ganz sicher nicht.

 

Die Schafhalter sind Idealisten, sonst hätten sie nach den großen Krisen wie Tschernobyl, dem Preisverfall nach der Wiedervereinigung oder nach BSE/Scrapie Krise längst aufgegeben. Die arbeitswirtschaftliche Belastung mit 365 Tagen – ohne Urlaub und 8-10  Stunden täglich – bei einem Stundenlohn im Bereich des Mindestlohnes - ist auch ohne den Wolf erreicht. Viele Schafbetriebe sind in der 4. Generation Schäfer, haben den Beruf gelernt, bilden Lehrlinge aus und haben sich weiterentwickelt. Betriebswirtschaftlich stellen vereinzelte Wolfsangriffe den Schafhalter nicht vor die Existenzfrage. Das Problem ist die nach oben offene Spirale des Herdenschutzes die körperlich und zeitlich nicht gewährleistet werden kann und die Angst, dass die Schafe nachts auf Straßen, Autobahnen oder Bahngleise getrieben werden und andere Menschen zu Schaden kommen könnten. Hinzu kommt das staatlich auferlegte Wettrüsten: Das Tierschutzgesetz besagt, man müsse die Schafe effektiv vor Beutegreifern schützen. Wer das nicht macht, kann mit empfindlichen Cross Compliance Sanktionen belegt und zusätzlich mit Bußgeldern und / oder Strafanzeigen abgestraft werden. Niemand möchte den Eintrag einer Vorstrafe in einem Führungszeugnis riskieren.

 

Alles wirklich „reine“ Wölfe?

 

Den Artenschützern geht es darum, den unverfälschten Canis lupus lupus zu einer stärkeren Verbreitung zu verhelfen. Aber die Gerüchte um „Mischlingswölfe“ mit anderen Wolfsunterarten oder Hunden reißen nicht ab. Foto- und Filmhinweise gibt es reichlich. In Frankreich und der Schweiz gibt es erste Belege dafür. Eine kraniologische (Schädel-) Untersuchung durch Wissenschaftler der sächsischen Wolfsschädelsammlung kam jüngst zu dem Ergebnis das es sich um Hybriden handelt genauso wie einige internationale Wolfswissenschaftler. Auch genetische Untersuchungen eines Hamburger Forensik-Genlabors fanden hohe Hundeanteile in den untersuchten Proben. Eine unabhängige Untersuchung internationaler Wolfswissenschaftler ist längst überfällig, bevor wir die Weidetierhaltung aufgeben und noch mehr Leid von Tieren in Kauf nehmen müssen.

 

Fazit

 

Stellt man den immensen Aufwand hinsichtlich Arbeitseinsatz, Kosten und emotionaler Belastung der Weidetierhalter sowie die Einschränkung der Bürger bei ihren Outdoor-Aktivitäten dem Gewinn für den Artenschutz gegenüber, so kommt unweigerlich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit auf. Das alles für eine Art die europaweit in ihrem Bestand keinesfalls mehr gefährdet ist. Wir hingegen sagen: Es darf nicht passieren, dass Weidetierhaltung, nicht mehr möglich ist und ganze Landstriche sowohl ökonomisch als auch ökologisch wertlos gemacht werden.

 


Tarmstedt am 08.07.2018

Heute in Tarmstedt, Informationsstand bei der Arbeitsgemeinschaft der Fuchsschafzüchter, mit dabei der Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V.

Tarmstedt  Jungzüchter Wettbewerb

Förderverein  hat heute in Tarmstedt die Jungzüchter unterstützt. Vielen Dank an die Arbeitsgemeinschaft der  Deutschen Fuchsschafzüchter e.V., für die gute Organisation.

 

Nachwuchsarbeit bei den Schäfern 🐑 Wer die Arbeit der Schäfer unterstützen möchte, kann dies auch mit einem T-Shirt:
https://www.heidjeria-shop.de/collections/schaefer-shirts

Spendenaufruf

Schließlich ist es oberstes Ziel, dass es erst gar nicht zu Übergriffen und damit Schäden bei den betreuten Schafen kommt. Jeder will doch letztendlich, dass die Schafherden weiterhin Küstenschutz und Landschaftspflege als Kulturgut und gesellschaftliche Leistung fortsetzen können.

 

Während in den Bundesländern in erheblichem Umfang Fachpersonal für die Wolfsbeobachtung, Datenerhebung sowie wissenschaftliche Untersuchungen über die Verbreitung und die genetische Verwandtschaft zu Verfügung gestellt werden und/oder auch Forschungsaktivitäten gefördert werden, stellt sich für die Seite der betroffenen Schaf- und Weidetierhalter nur begrenzte Hilfe ein.  Doch ist dies nicht selten nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Und es gleicht fast dem Kampf zwischen David und Goliath. Es gibt noch so viele Fragen fundiert zu klären.

 

Der Förderverein der Deutschen Schafhaltung hatte daher den Beschluss gefasst, dieses Thema zu besetzen und Maßnahmen  zu unterstützen. Dieses Thema passt durchaus in das Aufgabenfeld des Fördervereins. Zu denen zählen schließlich u.a.

 

Ø Aufklärung von Politik und Gesellschaft rund um die Schafhaltung

 

Ø Förderung des Natur- und Umweltschutzes mit Schafen

 

Ø Förderung von Wissenschaft und Forschung rund um die Schafhaltung u.s.w.

 

- Es fehlt an Verbraucherinformationen und Kampagnen zur Darstellung, was die Gesellschaft verlieren wird, wenn die Zahl der Schäfer weiter zurückgehen wird und nicht mehr die wertvolle Landschaftspflege und den Küstenschutzes erfüllen kann.

 

 - Es fehlt auch an Zahlen, wie hoch die nicht offensichtlichen Verluste bei Wolfsübergriffen sind. Gerissene Schafe lassen sich auszumachen, aber nicht die Föten von den Mutterschafen, die einen Übergriff überlebt haben, aber wegen des Stresses der Mutterschafe abgestoßen werden usw.

 

Spendenaufruf:

Der Förderverein bittet daher jeden, egal ob Haupterwerbsschäfer, Nebenerwerbsbetrieb oder auch Hobbyschafhalter ebenso wie Firmen und Dienstleistungsunternehmen, die auch weiterhin ihre Produkte oder Leistungen egal ob Zaunanlagen, Futtermittel, Versicherungen, Landmaschinen etc. den Schafhaltern weiter verkaufen wollen, für dieses spezielle Projekt zu spenden.

 

Schließlich ist letztendlich jeder Schafhalter spätestens in wenigen Jahren von diesem Thema betroffen und sollte ein Interesse daran haben, dass alle offenen Fragen formuliert und schneller als bisher behandelt und zum Fortbestand der Weidetierhaltung gelöst werden.

 

Auch für die in der Schafhaltung tätigen Firmen sollte es ein besonderes Anliegen sein, dass wegen der Wolfsproblematik nicht immer mehr Betriebe ihre Schafhaltung aufgeben. Jeder Schafhalter, der aufhört, ist letztendlich für die Firmen ein verlorener Kunde!

 

Egal, welchen Betrag Sie spenden wollen, machen Sie es! Es kommt zu 100% Maßnahmen zur deutschlandweiten und flächendeckenden Stärkung der Schafhaltung zugute.

  

Bedenken Sie ferner, dass Sie auch gerne eine Spendenbescheinigung erhalten. Teilen Sie es uns dann bitte mit.

 

Ihre Spende überweisen Sie bitte an:

 

"Förderverein der deutschen Schafhaltung"

 

Stichwort: Aufklärung von Politik und Gesellschaft

 

Kreditinstitut: Deutsche Kreditbank Berlin

IBAN: DE74 1203 0000 1020 2112 39

BIC: BYLADEM 1001

 

Vielen Dank!


26 Januar 2017

Zweite Lammpatenschaft an FDP

 

 

 

Lammpatenschaft der FDP Fraktion von Niedersachsen beim Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V.

 

Werden auch Sie Lammpate - so wie Ministerpräsident Stephan Weil und die FDP von Niedersachsen. Für nur 10 Euro im Monat - nach oben gibt es keine Grenze. Helfen sie und seien Sie mit dabei. Als Lammpate bleiben Sie ganz nah an Ihrem Schaf: Zweimal im Jahr berichten wir in der Lamm-Post konkret von unserem Engagement für die Schafe – so bekommen Sie unmittelbar Einblick in unsere Arbeit. Wir begrüßen Sie mit Ihrer persönlichen Patenurkunde, einem schönen Poster und vielen Informationen rund um das Schaf. Ihr Patenbeitrag ist selbstverständlich steuerlich absetzbar. Im Februar des Folgejahres schicken wir Ihnen automatisch eine Spendenbescheinigung zu.

Bild mit Patenlamm "Chris" mit freundlicher Unterstützung von Regine Diepold.

Von links nach rechts:

Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Gero Hocker, dann der Fraktionsvorsitzende Christian Dürr und der Vorsitzende des FDS, Wendelin Schmücker.


23 Dezember 2016

Gespräch auf dem Weihnachtsmarkt in Uelzen mit dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil. Überreichung eines Geschenkkorbes mit dem Film Weidetierhaltung: Geliebt. Gewollt. Geopfert? Hier können Sie den Trailer sehen: 

https://www.weidetierhaltung-wolf.de/

31. Oktober 2016


Vorstand zum Erfahrungsaustausch in der Schweiz

Auf Einladung von Georges Stoffel, dem Organisator und Übersetzer,  reisten Wendelin Schmücker und Gerd Dumke zur Filmpremiere nach Cazis, Graubünden. Ziel war es von den gemeinsamen Erfahrungen der anwesenden Franzosen und Schweizern was die Schafhaltung bei Wolfspräsenz betrifft zu profitieren  und einen internationalen Austausch zu beginnen.

Bei Filmbeginn zählte man über 300 interessierte Personen in der Bündner Arena in Cazis, die gespannt auf den Filmstart von "Die schwerwiegenden Folgen der Wiederkehr des Wolfes in Frankreich" von Bruno Lecomte warteten. Mehrheitlich kamen die Zuschauer aus Graubünden aber auch aus den angrenzenden Kantonen waren Menschen angereist.

Der französische Film wurde von drei engagierten Personen Georges Stoffel, Jolanda Derungs und Hermann Plump ins Deutsche übersetzt und auch synchronisiert.

Auf eindrückliche Weise zeigt der Film die unüberwindbaren Probleme mit den Wölfen in Frankreich mit gut 20 Jahren "Wolfserfahrung". Es kamen betroffene Personen, Herdenschutzexperten und Weidewirtschaftsexperten zu Wort. Der Herdenschutz in Frankreich funktioniert nicht und die Weidetierhalter sind durch den Wolf in ihrer Existenz bedroht. So stark, dass viele schon bewaffnet ihre Herden schützen, aufhören müssen, keine Nachfolger finden oder auf die baldige Pensionierung hoffen. Der Film zeigt ein ganz gegenteiliges Bild, als es uns auch in Deutschland glaubhaft zu machen versucht wird.    

Bei der anschließenden Diskussion wurde nüchtern argumentiert und die Fragen durch Bruno Lecomte und die Organisatoren beantwortet; auch die Gäste trugen zur Diskussion bei.

Von links nach rechts:
Hermann Plump, Wendelin Schmücker, Georges Stoffel, Jolanda Derungs, Gerd Dumke in der Bünder Arena Cazis Graubünden mit den interessierten Gästen im Hintergrund. Die drei Schweizer haben den Film übersetzt und synchronisiert. Weitere Bilder aus der Schweiz finden sie in der Galerie!

Hier ein Ausschnitt zur Thematik Herdenschutz in Frankreich. Laurent Garde hat 20 Jahre Erfahrung im Herdenschutz!

Hier der vollständige Film (73 Minuten): 


07. September 2016

Förderverein mit neuem Vorstand

- Wendelin Schmücker löst Carl Lauenstein als Vorsitzenden ab


- Mitgliederversammlung des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung am   7. September 2016 in Hannover


Anlässlich der Mitgliederversammlung des Fördervereins der deutschen Schafhaltung am 7. September 2016 wurde der Vorstand neu gewählt.

Der bisherige Vorsitzende Herr Carl Lauenstein übergab einen wohl geordneten auf nunmehr über 110 Mitglieder gestiegenen Förderverein in jüngere Hände.

Neuer Vorsitzender wurde Wendelin Schmücker. Zum Stellvertreter wurde Herr Gerd Dumke sowie Herr Maik Gersonde gewählt.

Der neue Vorsitzende Wendelin Schmücker sowie der angereiste VDL-Vorsitzende Jürgen Lückhoff dankte Herrn Lauenstein für die erfolgreiche Leitung des Vorstandes seit Gründung des Fördervereins.

Im Geschäftsbericht wurden u.a. die Aktivitäten des Fördervereins erläutert; u.a. finanzielle Hilfen von in Not geratenen Betrieben, beim kompletten Herdenverlust wegen Blitzschlag oder Unterstützung bei einem Rechtststreit, um nur einige Beispiele zu nennen.
Ebenso wurden Veranstaltungen für Jungschäfer in 2015 und 2016 gefördert.

Weiterer Höhepunkt der Sitzung war die Verlosung von Preisen für Mitglieder des Fördervereins, u.a. eine kostenlose Urlaubswoche in einem Ferienappartment in Grömitz.

Hier einige Eindrücke: Stabübergabe, Schafe und Landschaften:



Anlässlich der Auftaktveranstaltung zum Hirtenzug wurde am Samstag, dem 05. Juni 2010 der "Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V." in Berlin gegründet. Seit dieser Zeit fanden eine Reihe von  wichtigen Projekten statt, um die Leistungen der Schafhalter und ihrer Familien zu vermitteln: Die Teilnahme am Umweltfestival in Berlin und der Hirtenzug. Es wurde auch bei vom Hochwasser Geschädigten mit Spendengeldern geholfen.

 

Unsere Ziele:

  • Informationen und Aufklärung über das, was Schäfer leisten
  • Förderung von Natur- und Umwelt- und Tierschutz
  • Förderung von Forschung und Wissenschaft für Schafe

Wir brauchen und lieben daher unsere "Schaffamilie", denn: