Willkommen beim Förderverein der Deutschen Schafhaltung!


Frohes Neues Jahr 2021! Wenn’s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.


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Ein Licht für eine bessere Zeit! Wir sagen Danke!

 Aktuelle Probleme  der Schafhaltung

 

Die Schaf- und Ziegenhaltung erfüllt eine entscheidende Umweltfunktion, die auch die Landschaftspflege in weniger fruchtbaren Gebieten und die Erhaltung empfindlicher Ökosysteme umfasst. Mit Einführung einer neuen Umweltregelung zur Aufrechterhaltung der Schafhaltung, die mit Gewährung einer finanziellen Unterstützung je Mutterschaf verbunden ist, könnte ein Rückgang der Produktion eingedämmt werden. Gleichzeitig sind Verbesserungen in den Bereichen Produktionsverfahren und Produktqualität anzustreben.

 

Die derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen lassen eine wettbewerbsfähige Schafhaltung nicht zu. Auch viele Jahre nach dem Hirtenzug von Berlin bis nach Trier haben sich die Rahmenbedingung für die Schafhaltung nicht verbessert.

 

Steigende Grundmittel- und Futterkosten

 

Bis zu 40 % gestiegene Getreide- und Kraftfutterpreise seit 2007 machen eine rentable Lämmermast nahezu unmöglich. Gleichzeitig sind die Lammfleischpreise nur um 5 % angestiegen. Die Erzeugerpreise liegen aktuell zwischen 2,20 und 2,40 € netto und bewegen damit auf einem vergleichbaren Niveau wie zu Beginn der 1980er Jahre. Diese momentan sehr angespannte Situation führt in den Schäfereien zu den Überlegungen die Lammzeit in das Frühjahr zu verlegen, um somit das verfügbare und preiswertere Weidefutter in stärkerem Maße zu nutzen. Somit wird in Zukunft einheimisches Lammfleisch verstärkt nur im Herbst verfügbar sein, dann wenn das Angebot am größten und der Preis am niedrigsten ist. Höhere Kosten für Diesel und Düngemittel wirken sich ebenfalls Existenz bedrohend auf den Produktionszweig aus.

 

Biodiversität/Modulation 

 

EU-Agrarpolitik: Mittel der ersten Säule (Direktzahlungen an den Landwirt) werden gekürzt und der zweiten Säule (Maßnahmen des Umwelt-,Natur-, Tier- und Verbraucherschutzes und Entwicklung des ländlichen Raums) bereitgestellt.

 

Die Weidehaltung mit Schafen wird auch in Zukunft eine prägende Bewirtschaftungsform sein und für die Erhaltung der natürlichen Biodiversität - biologische Artenvielfalt - sorgen. Mit ihrem arttypischen Verbiss prägen sie den Pflanzenbestand und deren Zusammensetzung.

 

Eine entsprechende Kalkulation sollte grundsätzlich praxisorientiert und auskömmlich für die Schaf- und Ziegenhaltung erfolgen. Aus diesem Grunde sollten die ursprünglich gewährten Ausgleichszahlungen für die Schafhaltung, die momentan aufgrund der Modulation dem Schafhalter verloren gehen, durch mögliche Landschaftspflegeprogramme wieder in den genannten Betriebszweig zurückfließen.

 

Mittel die aus der Modulation in die Forschung fließen, werden in nicht für den Schafhalter relevanten Bereichen genutzt. Stattdessen Vielmehr sollten die positiven Effekte die durch Schafhaltung in der Landschaftspflege stärker untersucht und in den Vordergrund gestellt werden.

 

Naturschutzgerechte Grünlandnutzung

 

Die Pflege und Offenhaltung der Landschaft als Voraussetzung für den sanften Tourismus muss als vom Landwirt erbrachte Dienstleistung honoriert werden. Die Richtlinie Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung reguliert Ertragsausfälle. Der Landwirt bekommt Geld für die Unterlassung bestimmter Bewirtschaftungsmaßnahmen. Gesellschaftlich scheint ein solches Modell nicht mehr zeitgemäß. Überlegenswert ist ein ergebnisorientiertes Konzept mit weitreichender gesellschaftlicher Akzeptanz.

 

Cross Compliance (CC)

 

Bindung der EU-Agrarzahlungen an Verpflichtungen im

 

Umweltschutz, bei der Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit, bei Tiergesundheit und dem Tierschutz Restriktionen bei Verstößen hinsichtlich der Tierkennzeichnung sollten sich in einem stärkeren Maße an den tatsächlichen praktischen Gegebenheiten orientieren. Während und nach der Lammzeit betreut ein Schafhalter bis zu 1.500 Mutterschafe und Lämmer. In der Zeit ist es ihm unmöglich, eine tägliche Ohrmarkenprüfung vorzunehmen.

 

Die Anwendung von CC auf Agrarumweltmaßnahmen halten wir für nicht gerechtfertigt ,da es sich dabei um die Entlohnung für Leistungen handelt, die der Betrieb gegenüber der Gesellschaft erbringt. Eine Kürzung bei etwaigen „Verstößen“ erscheint im Gegensatz zur Betriebsprämie nicht gerechtfertigt. Beispielsweise tritt der Verlust von Ohrmarken in Pflegeflächen des Naturschutzes wesentlich häufiger auf als auf „problemlosen“ landwirtschaftlichen Flächen. Kürzungen sind dann angemessen, wenn die vereinbarte Leistung nicht erbracht wurde.

 

Die aktuellen Vorgaben zur Tierkennzeichnung gehen weitgehend an der Praxis vorbei und bieten im Vergleich zur vorherigen Kennzeichnung keine erhöhte Verbrauchersicherheit.

 

Die zusätzliche Bindung an CC führt letzten Endes dazu, dass jeder Betrieb aufgrund der praxisfremden Vorgaben mit Prämienkürzungen rechnen muss. Mit der Einhaltung einer guten landwirtschaftlichen Praxis hat diese nichts zu tun.

 

Elektronische Einzeltierkennzeichnung

 

Die Schafhalter kritisieren die verpflichtende Einführung der elektronischen Kennzeichnung bei Schafen und Ziegen. Bislang fehlen dazu fundierte Kenntnisse bei der Auswahl und Umsetzung geeigneter technischer Voraussetzungen. Mit der Einführung der elektronischen Kennzeichnung kommen im Vergleich zur herkömmlichen Registrierung auf die Schaf- und Ziegenhalter im Land eine jährliche finanzielle Mehrbelastung in Höhe von ca. 1.600.000 € zu. Damit ist die elektronische Kennzeichnung siebenmal so teuer wie die herkömmliche Kennzeichnung.

 

Unter Berücksichtigung der weiter zunehmenden Zahl an Züchtern mit kleinen Beständen im Land, sollte neben der seit zwei Jahren bewährten Kennzeichnungsverordnung die Einführung der elektronischen Kennzeichnung auf freiwilliger Basis erfolgen.

 

Vermarktung von Lammfleisch

 

Für die Absatzförderung von Lammfleisch aus der EU sind Haushaltsmittel der EU in angemessener Höhe erforderlich. Vom Sektor Schaf- und Ziegenfleischerzeugung werden bereitgestellte Mittel europäischer Förderprogramme aufgrund restriktiver Verordnungen, wie das Verlangen europäischer Gütezeichen kaum genutzt. Diese Regelungen sollten vereinfacht und das Budget aufgestockt werden.

 

Um den Verbrauch von Lammfleisch zu erhöhen, müssen eine Reihe werbewirksamer Kampagnen gestartet werden. Ein werbewirksames Konzept wie in Frankreich, um den Verbrauch von Lammfleisch zu steigern, sollte auch hier umgesetzt werden.

 

Kampagnen zur Verwendung geschützter Ursprungsbezeichnungen (g.U.) beziehungsweise geschützter geographischer Angaben (g.g.A.) für Schaf- und Ziegenprodukte sollten vom Land gestützt und von einer zentralen Absatzfördergesellschaft organisiert werden. Nachweislich wird durch ein derartiges Gütesiegel der Verbrauch regionaler Produkte gesteigert und eine Bekanntheit weit über die Ländergrenzen hinaus erreicht.

 

Nachwuchsprobleme

 

In der heutigen Zeit interessieren sich nur noch wenige junge Leute für den Schäferberuf. Derzeitig wird in unserem Bundesland ein Lehrling als Schäfer ausgebildet.

 

Nur wenn eine auskömmliche Honorierung des Arbeitseinsatzes erfolgt, wird es auch Einsteiger in der Schaf- und Ziegenhaltung geben.

 

Für Quereinsteiger sind entsprechende Ausbildungsangebote vorzuhalten, um die sachkundige und nachhaltige Bewirtschaftung zu unterstützen.

 

Ausbildung

 

Die beruflichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich der Schafhaltung müssen weiter ausgebaut werden. Denn nur gut ausgebildete Schafhalter können die hohen Anforderungen erfüllen und erfolgreich wirtschaften. Junglandwirte werden sich nur für die Schafhaltung entscheiden, wenn eine auskömmliche Honorierung des Arbeitseinsatzes erfolgt. Es muss auch berücksichtigt werden, dass es derzeit viele Quereinsteiger sind, die sich im Bereich der Schafhaltung etablieren möchten.

 

Hier sind qualifizierte Fortbildungs- und Ausbildungsangebote vorzuhalten, um die sachkundige und nachhaltige Bewirtschaftung zu unterstützen.   

 

Agrardieselbesteuerung

 

Für die Schäfer, die oft beträchtliche Entfernungen vom Hof zu den Weideflächen zur Betreuung ihrer Herden mit dem PKW oder dem Geländewagen zurücklegen müssen, wäre es notwendig, eine Sonderregelung bei der Agrardieselbesteuerung, wie es für Imker zulässig ist, zu schaffen.


Hundertfach die Lichter leuchten

 

Dunkelheit fällt auf die Erde, bringt die Wölfe in unsere Herde.

 

Fällt auf mein verzweifeltes, besorgtes Herz,

 

umfängt still den Schrei aus Schmerz.

 

Hundertfach Lichter leuchten gegen diese Qual,

 

dies war nicht unsere Wahl.

 

Zäune hoch und höher, rauben Kraft und Atem,

 

der Tod fährt trotzdem ein, ohne zu Warten.

 

Hunde schicke wir in den Kampf,

 

schon verloren ohne jede Chance.

 

Sterben einsam ohne Sinn, ist das wirklich so ein Gewinn?

 

Hundertfach die Lichter leuchten gegen diese Qual,

 

dies war nicht unsere Wahl.

 

Nutzlos wird alle unsre Energie verbraucht. Jeder Atem ist einmal ausgehaucht.

 

Die Wölfe schaffen Fakten und unsre Politik und Bevölkerung schaut ruhig zu,

 

schaut nur auf die EU.

 

Vergisst die Menschen und die Tiere auf dem Lande, welche Schande!

 

Hören zwar das Flehen und das Klagen, lässt aber durch die NGO´s alles zum Teufel fahren.

 

Hundertfach die Lichter leuchten gegen diese Qual,

 

dies war nicht unsere Wahl.

 

Ihr da draußen in den Städten, verschließt die Augen und die Ohren,

 

während uns das Grauen das Blut gefrieren lasst.

 

Zahlt viel Geld zur Rettung der Umwelt.

 

Schafe sind Euch wenig wert, auch wenig dieses Sterben Euch schert.

 

Hundertfach die Lichter leuchten gegen diese Qual,

 

dies war nicht unsere Wahl.

 

Die Wölfe für Euch der Heilsbringer sind,

 

doch zeigen auch Sie Euch irgendwann ihr wahres Gesicht.

 

Werden Sie Euch den liebsten von der Leine reißen,

 

vielleicht auch nur zerbeißen.

 

Hundertfach die Lichter leuchten zwar gegen diese Qual,

 

aber dies war Eure Wahl.

 

Besinnt Euch Gesellschaft da draußen, erkennt den Ernst der Lage,

 

vertraut nicht länger auf des Wolfes Sage.

 

Steht uns bei und unseren Tieren, dieser Kampf ist sonst nur zu verlieren.

 

Müde senke ich mein Haupt, zünde an ein Licht für eine bessere

 

Zeit und dass es möge diese Finsternis zu brechen.

 

 

©Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V. Autorin Ulrike Galler


Wir sind es so satt!
Alle diese Hass-Kampagnen mit Bildern wie diesem als "Beweis"... dass Schäfer auf grausame Weise kleine Lämmer von ihren Müttern stehlen, um zu sie zu töten... und für Ostern zu vermarkten...

1. Es ist nur eine einfache, harmlose Methode, Schafe und Lämmer auf die tierfreundlichste und schonendste Art zu bewegen. Man fasst die Lämmer so an, damit die Lungenflügel nicht kleben und die Mutter das Lamm sehen kann!
2. Niemand isst ein 2-Tage-altes Lamm! Sie sind viel zu klein! Zudem würde die Mutter Euterprobleme bekommen.
3. Menschen lügen, die dieses behaupten!
4. Und bitte - spenden Sie auf keinen Fall!
5. Spenden Sie lieber bei uns für Schäfer in Not!
Das sind richtige Fake-News!
Denken Sie selbst nach!

Frei nach farmingUK!



„Fakten über Wölfe“



Hessischer Ministerpräsident Volker Bouffier übernimmt eine Lamm-Patenschaft

 

 

Volker Bouffier ist bekannt für sein Engagement in zahlreichen Ehrenämtern. Nun greift er der Weidetierhaltung symbolisch unter die Arme – und übernimmt beim Förderverein der Deutschen Schafhaltung eine Lamm-Patenschaft. 

 

„Dass wir mit Volker Bouffier eine Persönlichkeit mit höchstem gesellschaftlichen Renommee für eine Fördermitgliedschaft gewinnen konnten, freut uns sehr“, erklärt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung. „In der Vergangenheit haben wir Herrn Bouffier als einen Politiker und Freund kennengelernt, der stets ein offenes Ohr hatte für die Belange der wirtschaftlich bedrängten und teils in Not geratenen Schäfer.“

 

„Ich übernehme sehr gerne die Lammpatenschaft. Damit bringe ich meine Verbundenheit mit den hessischen Schäferinnen und Schäfern zum Ausdruck. Diese Männer und Frauen sind Tag und Nacht bei jedem Wetter für ihre Tiere da, sie tragen mit ihrer Arbeit entscheidend zum Landschaftsschutz bei. Darüber hinaus versorgen sie die Bevölkerung mit erstklassigen Produkten wie Wolle und Fleisch. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung. Die Weidetierhaltung kommt allen zugute“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier.

 

Wölfe und EU-Flächenprämie gefährden die Schäferbetriebe!

 

Den offiziellen Patenschafts-Termin werden Vertreter der Weidetierhaltung daher auch für das Gespräch nutzen und Änderungen auf nationaler und EU-Ebene anmahnen. Neben der Ausbreitung der Wölfe, der die Schafherden bedroht, ist es insbesondere die EU-Agrarförderung die den Schäfern Probleme bereitet. Denn seit der Umstellung von der Mutterschaf- auf die Flächenprämie im Jahr 2004 ist ein Großteil der Grundunterstützung für die Schäfer weggebrochen.

 

Wendelin Schmücker: „Die Flächenprämie eröffnet die Möglichkeit, allein durch den Besitz von landwirtschaftlichen Flächen enorme Summen aus den Fördertöpfen der EU zu erhalten. Damit ist ein unerbittlicher Konkurrenzkampf um Grünflächen einstanden, bei dem kleinere Betriebe und Wanderschäfer naturgemäß das Nachsehen haben. Die Politik ist aufgerufen, schnellstmöglich zu handeln, wenn die Weidewirtschaft mittelfristig überleben soll.“

 


16. November 2016


1. Lammpatenschaft des Fördervereins von Ministerpräsident Stephan Weil



Anlässlich der Euro Tier 2016 überreichte der Vorsitzende des Fördervereins der deutschen Schafhaltung e.V. Wendelin Schmücker dem Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen Herrn Stephan Weil die 1. Lammpatenschaft des Fördervereins der deutschen Schafhaltung. Das Lamm wurde auf den Namen "Steffi" getauft.

Zuvor hatte der Vorsitzende des Landesverbandes Weser Ems Heiko Schmidt stellvertretend für alle Schafzuchtverbände Niedersachsens einige Sorgen und Anliegen der Schafzüchter und -halter Ministerpräsident Weil vorgetragen. Er wurde begleitet von Landwirtschaftsminister Christian Meyer. Gemeinsam mit Wendelin Schmücker wurden bei einem kleinen Imbiss die Nöte der Schafhalter besprochen.

Ministerpräsident Stephan Weil wies auf die große Bedeutung der Schafhaltung in Niedersachsen hin. Er sagte zu, die Anliegen der Schafhalter ernst zu nehmen und in Abstimmung mit den Interessenvertretern bestmögliche Lösungen zu finden.