Willkommen beim Förderverein der Deutschen Schafhaltung!


Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Auftakt der Plenarwoche möchten wir mit dem Aktionsbündnis aktives Wolfsmanagement am 16. Dezember von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr vor dem niedersächsischen Landtag für eine Wende in der bisherigen Wolfspolitik demonstrieren. Unter dem Motto "Weidetiere retten - Schutzjagd jetzt!" möchten wir die Landesvertreter im Parlament aufrütteln, sich für einen einen aktiven Schutz der Weidetiere durch Bejagung übergriffiger Rudel in den akuten "Riss-Hot-Spots" Niedersachsens (aktuell Celle, Nienburg, Emsland, Amt Neuhaus) einzusetzen. Wir wollen die Aktion nutzen, unsere Forderungen in Form einer Petition medienwirksam an Vertreter des Landtags und an Umweltminister Olaf Lies zu übergeben. Dazu sind Vertreter der Presse eingeladen.
Ich bitte darum, die Aktion in Ihre Verbände zu kommunizieren und zahlreich daran teilzunehmen. Wir werden einige Schilder/Banner mitbringen, was Sie noch von vergangenen Kundgebungen haben, können Sie natürlich auch gerne mitbringen.

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Kooperation statt Verbote Dialog statt Konfrontation Erklärung zur Umweltministerkonferenz 14. NOVEMBER 2019.
Erklärung UMK Hamburg AFN 14112019_FINAL
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Wo unsere Schäfchen weiden wachsen Blumen und Kräuter. Hier finden sich viele seltene Insekten, Schmetterlinge, Feldhasen und Vögel.

 

Auf Weiden wird das Treibhausgas Kohlendioxid über das dichte Wurzelwerk gebunden.


Unsere Schafe schützen die Deiche an der Nordsee und den großen Flüssen und sorgen so für unser aller Sicherheit vor Hochwassern.


Sie erhalten unsere schönen Kulturlandschaften wie z.B. Trockenrasen, Moore, Heiden, Wacholderheiden und Almen. Damit tragen sie als ökologischste Form der Tierhaltung beachtlich zum Erhalt der Artenvielfalt bei.


Ihre Leistungen sind draußen in der Natur für jedermann sichtbar. Die Tourismusbranche
nutzt sie als Werbeträger in den Regionen.


Schafe liefern Schafmilch, würzigen Käse, schmackhaftes Fleisch und wärmende Wolle;
einen nachwachsenden Rohstoff, der die Umwelt nicht belastet.


Schafhaltung sichert Arbeitsplätze - ganz besonders in den strukturschwachen Gebieten:


Wir schützen und pflegen die Landschaft, die sie lieben!


„Fakten über Wölfe“



Hessischer Ministerpräsident Volker Bouffier übernimmt eine Lamm-Patenschaft

 

 

Volker Bouffier ist bekannt für sein Engagement in zahlreichen Ehrenämtern. Nun greift er der Weidetierhaltung symbolisch unter die Arme – und übernimmt beim Förderverein der Deutschen Schafhaltung eine Lamm-Patenschaft. 

 

„Dass wir mit Volker Bouffier eine Persönlichkeit mit höchstem gesellschaftlichen Renommee für eine Fördermitgliedschaft gewinnen konnten, freut uns sehr“, erklärt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung. „In der Vergangenheit haben wir Herrn Bouffier als einen Politiker und Freund kennengelernt, der stets ein offenes Ohr hatte für die Belange der wirtschaftlich bedrängten und teils in Not geratenen Schäfer.“

 

„Ich übernehme sehr gerne die Lammpatenschaft. Damit bringe ich meine Verbundenheit mit den hessischen Schäferinnen und Schäfern zum Ausdruck. Diese Männer und Frauen sind Tag und Nacht bei jedem Wetter für ihre Tiere da, sie tragen mit ihrer Arbeit entscheidend zum Landschaftsschutz bei. Darüber hinaus versorgen sie die Bevölkerung mit erstklassigen Produkten wie Wolle und Fleisch. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung. Die Weidetierhaltung kommt allen zugute“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier.

 

Wölfe und EU-Flächenprämie gefährden die Schäferbetriebe!

 

Den offiziellen Patenschafts-Termin werden Vertreter der Weidetierhaltung daher auch für das Gespräch nutzen und Änderungen auf nationaler und EU-Ebene anmahnen. Neben der Ausbreitung der Wölfe, der die Schafherden bedroht, ist es insbesondere die EU-Agrarförderung die den Schäfern Probleme bereitet. Denn seit der Umstellung von der Mutterschaf- auf die Flächenprämie im Jahr 2004 ist ein Großteil der Grundunterstützung für die Schäfer weggebrochen.

 

Wendelin Schmücker: „Die Flächenprämie eröffnet die Möglichkeit, allein durch den Besitz von landwirtschaftlichen Flächen enorme Summen aus den Fördertöpfen der EU zu erhalten. Damit ist ein unerbittlicher Konkurrenzkampf um Grünflächen einstanden, bei dem kleinere Betriebe und Wanderschäfer naturgemäß das Nachsehen haben. Die Politik ist aufgerufen, schnellstmöglich zu handeln, wenn die Weidewirtschaft mittelfristig überleben soll.“

 


16. November 2016


1. Lammpatenschaft des Fördervereins von Ministerpräsident Stephan Weil



Anlässlich der Euro Tier 2016 überreichte der Vorsitzende des Fördervereins der deutschen Schafhaltung e.V. Wendelin Schmücker dem Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen Herrn Stephan Weil die 1. Lammpatenschaft des Fördervereins der deutschen Schafhaltung. Das Lamm wurde auf den Namen "Steffi" getauft.

Zuvor hatte der Vorsitzende des Landesverbandes Weser Ems Heiko Schmidt stellvertretend für alle Schafzuchtverbände Niedersachsens einige Sorgen und Anliegen der Schafzüchter und -halter Ministerpräsident Weil vorgetragen. Er wurde begleitet von Landwirtschaftsminister Christian Meyer. Gemeinsam mit Wendelin Schmücker wurden bei einem kleinen Imbiss die Nöte der Schafhalter besprochen.

Ministerpräsident Stephan Weil wies auf die große Bedeutung der Schafhaltung in Niedersachsen hin. Er sagte zu, die Anliegen der Schafhalter ernst zu nehmen und in Abstimmung mit den Interessenvertretern bestmögliche Lösungen zu finden.


Anlässlich der Auftaktveranstaltung zum Hirtenzug wurde am Samstag, dem 05. Juni 2010 der "Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V." in Berlin gegründet. Seit dieser Zeit fanden eine Reihe von  wichtigen Projekten statt, um die Leistungen der Schafhalter und ihrer Familien zu vermitteln: Die Teilnahme am Umweltfestival in Berlin und der Hirtenzug. Es wurde auch bei vom Hochwasser Geschädigten mit Spendengeldern geholfen.

 

Unsere Ziele:

  • Informationen und Aufklärung über das, was Schäfer leisten
  • Förderung von Natur- und Umwelt- und Tierschutz
  • Förderung von Forschung und Wissenschaft für Schafe

Wir brauchen und lieben daher unsere "Schaffamilie", denn:

"Wir schützen und pflegen die Landschaft, die sie lieben"


Hier einige Eindrücke: Stabübergabe, Schafe und Landschaften: