Willkommen beim Förderverein der Deutschen Schafhaltung!


Zehn Jahre Förderverein der Deutschen Schafhaltung

 

Wir schützen und pflegen die Landschaft, die Sie lieben! Dieser Leitgedanke beschreibt alles sehr treffend und fasst alles zusammen. Aber schauen wir zunächst an den Ursprung – den durchaus außergewöhnlichen Beginn.

 

Wie alles begann: Der Hirtenzug

 

Der Hirtenzug 2010 stand unter dem Motto „Wir pflegen die Landschaft, die Sie lieben“ und führte die Hirten, die Schafe und ihre Begleiter - worunter sich auch schon mal Politiker befanden über1.400 km quer durch Deutschland, die Niederlande, Belgien und Luxemburg. Der Auftakt führte durch das Brandenburger Tor am 5. und 6. Juni 2010 auf dem Umweltfestival in Berlin. Der Weg der Hirten führte mit Hirtenstabübergaben durch Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern nach Schleswig-Holstein. Weiter ging die Route dann durch Niedersachsen, NRW und das benachbarte Ausland bis zum Zwischenziel in Brüssel. Dann wieder zurück durch Rheinland-Pfalz, wo in Trier die Abschlusskundgebung am 16. und 17.10.2010 nach über vier Monaten anlässlich des Deutschen Grünlandtages mit der heutigen Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner stattfand.

 

Beim Start in Berlin wurde am 05.06.2010 der Förderverein der Deutschen Schafhaltung e. V. ins Leben gerufen. Das ist nun schon 10 Jahre her! Zum Vorsitzenden wurde damals, Herr Carl Lauenstein gewählt. Die stellvertretenden Vorsitzenden waren Günther Czerkus und Wendelin Schmücker. Als Geschäftsführer wurde Stefan Völl gewählt, Geschäftsführer bis 2018.

 

Zu den Aufgaben und Zielen des Fördervereins zählen:

 

• Veranstaltungen zur Information und Aufklärung der Bevölkerung über Leistungen der deutschen Schafhaltung im Naturschutz und der Landschaftspflege

 

• Durchführung von Fortbildungen für Schafhalter, den gezielten Einsatz von Schafen im Küstenschutz und der Landschaftspflege

 

• Das Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten zu praxisrelevanten Fragen der Schafhaltung

 

• Einrichtung eines Hilfsfondses für in Not geratene Schafhalter

 

Hier eine Zusammenstellung einiger Aktivitäten der letzten zehn Jahre

 

Beteiligung am Umweltfestival in Berlin2010, 2011, 2012 und 2013

 

Sechs Mal Internationale Grüne Woche in Berlin von 2011 bis 2016

 

Spendensammlung für die Opfer des Hochwassers im Sommer 2013

 

Förderung der Aus- und Weiterbildung

 

In einem ersten Projekt wurden die Teilnehmer der „Ovinpiade“, eines in Frankreich stattfinden internationalen Jugendwettkampfes rund um Disziplinen der Schafhaltung, finanziell unterstützt. Deutschland hat im Jahr 2014 dank der engen Zusammenarbeit mit dem Französischen Schafzuchtverband, der Fédération Nationale Ovine (FNO), erstmals zwei Teilnehmer in die Region Auvergne entsenden können.

 

Vorstand zum Erfahrungsaustausch in der Schweiz

 

Auf Einladung von Georges Stoffel, dem Organisator und Übersetzer, reiste der Förderverein zurFilmpremiere von "Die schwerwiegenden Folgen der Wiederkehr des Wolfes in Frankreich" von Bruno Lecomte nach Cazis, Graubünden.

 

Filme zur Wolfsproblematik

 

Zur schnellen und umfangreichen Aufklärung der Bevölkerung und Information der Schäfer wurde ein Film gedreht „Weidetierhaltung Geliebt. Gewollt. Geopfert?“! Unter dem Motto „Wir schützen und pflegen die Landschaft, die Sie lieben“ wurde auf Einladung des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung e.V. zur Filmpremiere mit großer Pressekonferenz nach Hannover eingeladen.

 

Unterstützung der VDL bei der KTBL-Studie: Erfassung des Arbeits- und Kostenaufwandes beim Herdenschutz in Höhe von 7.500 Euro.

 

Lammpatenschaften

 

Lammpatenschaft von Ministerpräsident Stephan Weil anlässlich der Euro Tier 2016 in Hannover

 

Lammpatenschaft der FDP-Fraktion Niedersachsen

 

Hessischer Ministerpräsident Volker Bouffier übernimmt eine Lamm-Patenschaft für „Marie“.Gerade Lammpatenschaften mit bekannten Politikern ermöglichen immer wieder die Bevölkerung - aber auch die Politiker - auf die oft nicht beachteten Leistungen der Schafhaltung hinzuweisen und erlebbar zu machen.

 

Viele Gruppen und Interessen wurden sowohl personell als auch mit Geldbeträgen gefördert: Wie die Auszubildenden beim Ausbildungshüten, die Jungschäfer und ihre Treffen, die Deutschen Jungzüchtermeisterschaften, die Deutschen Schafschurmeisterschaften, der Parlamentarische Abend von VDL, WDL und DBV (2000 Euro). Aber auch ein Rechtsstreit zu Haltungsbedingungen von Schafen wurde unterstützt.

 

Deutschlandweite Mahnfeuer und europaweite Mahnfeuer in 2017, 2018 und 2019

 

Zur Information der Bevölkerung, der Schäfer und auch der Weidetierhalter wurden an etlichen Freitagen und Samstagen sogenannte Mahnfeuer deutschlandweit organisiert. Hierbei kam man ins Gespräch und konnte einerseits die Bevölkerung über die Leistungen der Schafhaltung aufklären aber auch andererseits auf die stetig zunehmenden Probleme der Weidetierhalter aufzuklären, die sich durch die wachsende Zahl der Wölfe in Deutschland ergeben.

 

Teilnahme am Schäfertreffen in Frankreich

 

Auf Einladung der alpinen Schäfervereinigung nahmen Wendelin Schmücker und Gerd Dumke 2017 an der ersten internationalen Tagung am Col Du Glandon, gelegen in der Kernzone der französischen Wolfsprobleme der Auvergne-Rhône-Alpes, teil. Neben dem allgemeinen Erfahrungsaustausch konnten wir dort erleben wie stark die Landbevölkerung am Schäferleben teilnimmt und den Gedanken der Mahnfeuer nach Europa ausweiten.

 

Neben einfachen regionalen Informationsständen gab es auch größere und bedeutendere Auftritte wie die Demonstrationen gegen Wölfe in Bremen bei der Umweltministerkonferenz im Juni und im November 2018.

 

Fachgespräch im BMEL durch Einladung von Julia Klöckner

 

Neben der allgemeinen Situation der Schafhaltung konnte insbesondere die Problematik flächenarmer Betriebe erläutert werden. Es wurden die Fördermöglichkeiten in der 1. und 2. Säule besprochen und die mannigfachen Schwierigkeiten der Wiederbesiedlung Deutschlands mit Wölfen.

 

Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern und Spendern, die den Förderverein in den vergangenen Jahren unterstützt haben und freuen uns über neue Mitstreiter, Mitglieder und auch Spenden, damit das Engagement für die Schafhaltung erfolgreich fortgesetzt werden kann.

 

Hinweis

 

Film zum Hirtenzug: Unterwegs mit dem Hirtenzug kann hier bestellt werden:

 

FDS UG Repmoor 14 21423 Winsen oder www.weidetierhaltung-wolf.de

 

Weitere Filme:

 

Kein Heiligenschein für den Wolf“

 

„Was wir über Wölfe wissen sollten“

 

„Echte Fakten über Wölfe“

 

Bestellung der Filme bei der FDS UG Repmoor 14 21423 Winsen oder www.weidetierhaltung-wolf.de

 

 

 


Wir sind es so satt!
Alle diese Hass-Kampagnen mit Bildern wie diesem als "Beweis"... dass Schäfer auf grausame Weise kleine Lämmer von ihren Müttern stehlen, um zu sie zu töten... und für Ostern zu vermarkten...

1. Es ist nur eine einfache, harmlose Methode, Schafe und Lämmer auf die tierfreundlichste und schonendste Art zu bewegen. Man fasst die Lämmer so an, damit die Lungenflügel nicht kleben und die Mutter das Lamm sehen kann!
2. Niemand isst ein 2-Tage-altes Lamm! Sie sind viel zu klein! Zudem würde die Mutter Euterprobleme bekommen.
3. Menschen lügen, die dieses behaupten!
4. Und bitte - spenden Sie auf keinen Fall!
5. Spenden Sie lieber bei uns für Schäfer in Not!
Das sind richtige Fake-News!
Denken Sie selbst nach!

Frei nach farmingUK!

Schäfer in Not! Spendenaufruf:

Der Förderverein bittet alle Menschen und Firmen und Dienstleistungsunternehmen, zu spenden.

Die Angriffe von Wölfen auf Schafherden und andere Nutztiere in Deutschland haben ein dramatisches Ausmaß erreicht.

 

Ein Schäfer aus dem Landkreis Uelzen sah sich allein in den ersten drei Märzwochen sechs Angriffen in Folge ausgesetzt. In der Nacht von gestern auf heute haben Wölfe oder Hunde mehre Tiere In Mitling in der Gemeinde Westoverledingen getötet und verletzt. Auch hier ist der Schäfer verzweifelt.

„Es ist eine Bilanz des Schreckens“, sagt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung e.V. Als Schäfer in Deutschland sind wir nur noch sprachlos, fassungslos und wütend – weil wir uns im Klaren sind, dass die Politik uns und unsere Tiere nicht schützen wird, sondern im Gegenteil immer schlimmeren Gefahren aussetzt.“

 

Während in den Bundesländern in erheblichem Umfang Fachpersonal für die Wolfsbeobachtung, Datenerhebung sowie wissenschaftliche Untersuchungen über die Verbreitung und die genetische Verwandtschaft zu Verfügung gestellt werden und/oder auch Forschungsaktivitäten gefördert werden, stellt sich für die Seite der betroffenen Schaf- und Weidetierhalter nur begrenzte Hilfe ein. Doch ist dies nicht selten nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Und es gleicht fast dem Kampf zwischen David und Goliath.

 

Für die Schäfer bricht gerade ihre Welt zusammen. Denn auch gut geschützte Herden sind nicht sicher: Selbst in Gegenwart von Herdenschutzhunden greifen Wölfe an – und das immer häufiger.

 

Egal, welchen Betrag Sie spenden wollen, machen Sie es! Es kommt zu 100% Maßnahmen zur deutschlandweiten und flächendeckenden Stärkung der Schafhaltung zugute.

 

Bedenken Sie ferner, dass Sie auch gerne eine Spendenbescheinigung erhalten.

Teilen Sie es uns dann bitte mit.

Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V.

Wilhelm-Kuhr-Str. 5

13187 Berlin

 

Ihre Spende überweisen Sie bitte an:

"Förderverein der deutschen Schafhaltung"

Stichwort: Schäfer in Not!

Kreditinstitut: Deutsche Kreditbank Berlin

IBAN: DE74 1203 0000 1020 2112 39

BIC: BYLADEM 1001

Vielen Dank!

 

 


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Kooperation statt Verbote Dialog statt Konfrontation Erklärung zur Umweltministerkonferenz 14. NOVEMBER 2019.
Erklärung UMK Hamburg AFN 14112019_FINAL
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„Fakten über Wölfe“



Hessischer Ministerpräsident Volker Bouffier übernimmt eine Lamm-Patenschaft

 

 

Volker Bouffier ist bekannt für sein Engagement in zahlreichen Ehrenämtern. Nun greift er der Weidetierhaltung symbolisch unter die Arme – und übernimmt beim Förderverein der Deutschen Schafhaltung eine Lamm-Patenschaft. 

 

„Dass wir mit Volker Bouffier eine Persönlichkeit mit höchstem gesellschaftlichen Renommee für eine Fördermitgliedschaft gewinnen konnten, freut uns sehr“, erklärt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung. „In der Vergangenheit haben wir Herrn Bouffier als einen Politiker und Freund kennengelernt, der stets ein offenes Ohr hatte für die Belange der wirtschaftlich bedrängten und teils in Not geratenen Schäfer.“

 

„Ich übernehme sehr gerne die Lammpatenschaft. Damit bringe ich meine Verbundenheit mit den hessischen Schäferinnen und Schäfern zum Ausdruck. Diese Männer und Frauen sind Tag und Nacht bei jedem Wetter für ihre Tiere da, sie tragen mit ihrer Arbeit entscheidend zum Landschaftsschutz bei. Darüber hinaus versorgen sie die Bevölkerung mit erstklassigen Produkten wie Wolle und Fleisch. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung. Die Weidetierhaltung kommt allen zugute“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier.

 

Wölfe und EU-Flächenprämie gefährden die Schäferbetriebe!

 

Den offiziellen Patenschafts-Termin werden Vertreter der Weidetierhaltung daher auch für das Gespräch nutzen und Änderungen auf nationaler und EU-Ebene anmahnen. Neben der Ausbreitung der Wölfe, der die Schafherden bedroht, ist es insbesondere die EU-Agrarförderung die den Schäfern Probleme bereitet. Denn seit der Umstellung von der Mutterschaf- auf die Flächenprämie im Jahr 2004 ist ein Großteil der Grundunterstützung für die Schäfer weggebrochen.

 

Wendelin Schmücker: „Die Flächenprämie eröffnet die Möglichkeit, allein durch den Besitz von landwirtschaftlichen Flächen enorme Summen aus den Fördertöpfen der EU zu erhalten. Damit ist ein unerbittlicher Konkurrenzkampf um Grünflächen einstanden, bei dem kleinere Betriebe und Wanderschäfer naturgemäß das Nachsehen haben. Die Politik ist aufgerufen, schnellstmöglich zu handeln, wenn die Weidewirtschaft mittelfristig überleben soll.“

 


16. November 2016


1. Lammpatenschaft des Fördervereins von Ministerpräsident Stephan Weil



Anlässlich der Euro Tier 2016 überreichte der Vorsitzende des Fördervereins der deutschen Schafhaltung e.V. Wendelin Schmücker dem Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen Herrn Stephan Weil die 1. Lammpatenschaft des Fördervereins der deutschen Schafhaltung. Das Lamm wurde auf den Namen "Steffi" getauft.

Zuvor hatte der Vorsitzende des Landesverbandes Weser Ems Heiko Schmidt stellvertretend für alle Schafzuchtverbände Niedersachsens einige Sorgen und Anliegen der Schafzüchter und -halter Ministerpräsident Weil vorgetragen. Er wurde begleitet von Landwirtschaftsminister Christian Meyer. Gemeinsam mit Wendelin Schmücker wurden bei einem kleinen Imbiss die Nöte der Schafhalter besprochen.

Ministerpräsident Stephan Weil wies auf die große Bedeutung der Schafhaltung in Niedersachsen hin. Er sagte zu, die Anliegen der Schafhalter ernst zu nehmen und in Abstimmung mit den Interessenvertretern bestmögliche Lösungen zu finden.


Anlässlich der Auftaktveranstaltung zum Hirtenzug wurde am Samstag, dem 05. Juni 2010 der "Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V." in Berlin gegründet. Seit dieser Zeit fanden eine Reihe von  wichtigen Projekten statt, um die Leistungen der Schafhalter und ihrer Familien zu vermitteln: Die Teilnahme am Umweltfestival in Berlin und der Hirtenzug. Es wurde auch bei vom Hochwasser Geschädigten mit Spendengeldern geholfen.

 

Unsere Ziele:

  • Informationen und Aufklärung über das, was Schäfer leisten
  • Förderung von Natur- und Umwelt- und Tierschutz
  • Förderung von Forschung und Wissenschaft für Schafe

Wir brauchen und lieben daher unsere "Schaffamilie", denn:

"Wir schützen und pflegen die Landschaft, die sie lieben"


Hier einige Eindrücke: Stabübergabe, Schafe und Landschaften: