Willkommen beim Förderverein der Deutschen Schafhaltung!


Der Förderverein bedankt sich bei allen, die ein Mahnfeuer gemacht haben. Ein Dank auch, an alle Besucher der Mahnfeuer, für das kommen.

The Förderverein thanks all who have made a memorial fire. Thanks also to all the visitors of the fireworks for which come.

Le Förderverein remercie tous ceux qui ont fait un feu commémoratif. Merci beaucoup pour tous les visiteurs du feu d'artifice pour qui viennent.


Schafhaltung in wirtschaftlicher Existenz Not.

 

Die letzten Ihrer Art! Immer weniger Schäfer und Schafe in Deutschland.

Berlin/Niederfischbach 6. September „Ein aktive Unterstützung der Schäfer in Deutschland ist längst fällig“, betont Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins, anlässlich des Pressegesprächs Schäfer in Not.

Es gibt kaum noch Schäfer vor allem fast keine Wanderschäfer mehr in Deutschland und das kann sichtbare ökologische Folgen haben, denn die Schafe betreiben nicht zuletzt Landschaftspflege.

Schäfer und Schafe halten nicht nur das Gras kurz, sondern verdichten auch den Boden, was für die Stabilisierung von Deichen wichtig ist. Die Leistung, die Schäfer erbringen, müssen von der Gesellschaft gewürdigt werden, sagt der Vorsitzende des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung Wendelin Schmücker.

2018 wurden laut Statistik in Deutschland noch 1,57 Millionen Schafe gezählt. Es war das zehnte Jahr mit rückläufigem Bestand. Innerhalb von zehn Jahren reduzierte er sich um 16 Prozent. Laut dem   Förderverein der Deutschen Schafhaltung, gibt es heute nur noch 950 Schäfereien im Haupterwerb. Anfang November 2018 gab es noch 9 500 Betriebe mit mindesten 20 Schafen in Deutschland.

Fehlender Nachwuchs und Überalterung gelten als weitere Probleme der Branche.  Nur von Fleisch und Wolle kann ein Schäfer heute nicht mehr leben.

Der Preisverfall bei Wolle und Fellen hat die Lage ebenfalls verschlechtert. "Die alleinige Ausrichtung auf die Fleischproduktion kann diese Dimension nicht ausgleichen", sagt Wendelin Schmücker vom Förderverein. Momentan erzielten die Schäfer für ein Kilogramm Lebendgewicht 2,10 Euro. Das deckt nicht die Kosten, die ein Schäfer hat. "Ich fresse kein Gras wie meine Tiere, auch für die Schäfer muss noch etwas übrigbleiben"


"Zu viel Arbeit, zu wenig Geld", bringt der Förderverein die Lage der Schäfer auf den Punkt. Der Förderverein sieht auch die Politik auf Bundes- und Landesebene in der Pflicht. Man dürfe nicht immer nur auf Brüssel verweisen. "Wir wünschen uns einen Bürokratieabbau und zusätzliche Programme zur Unterstützung."

Die Gesellschaft ist gefordert, diesen Artenschutz im Ganzen zu unterstützen. Zu den bedrohten Arten zählen nicht die Wölfe, aber so manche Schafrasse, und nicht zuletzt die Vielfalt an Pflanzen und Tieren in den speziellen Naturräumen, die durch unsere Schafe erhalten werden.

Für die Schäfer bricht gerade ihre Welt zusammen.

Wo unsere Schäfchen weiden wachsen Blumen und Kräuter. Hier finden sich viele seltene Insekten, Schmetterlinge, Feldhasen und Vögel.

 

Auf Weiden wird das Treibhausgas Kohlendioxid über das dichte Wurzelwerk gebunden.


Unsere Schafe schützen die Deiche an der Nordsee und den großen Flüssen und sorgen so für unser aller Sicherheit vor Hochwassern.


Sie erhalten unsere schönen Kulturlandschaften wie z.B. Trockenrasen, Moore, Heiden, Wacholderheiden und Almen. Damit tragen sie als ökologischste Form der Tierhaltung beachtlich zum Erhalt der Artenvielfalt bei.


Ihre Leistungen sind draußen in der Natur für jedermann sichtbar. Die Tourismusbranche
nutzt sie als Werbeträger in den Regionen.


Schafe liefern Schafmilch, würzigen Käse, schmackhaftes Fleisch und wärmende Wolle;
einen nachwachsenden Rohstoff, der die Umwelt nicht belastet.


Schafhaltung sichert Arbeitsplätze - ganz besonders in den strukturschwachen Gebieten:


Wir schützen und pflegen die Landschaft, die sie lieben!


Junges Design-Unternehmen aus Walsrode unterstützt Schafhalter

 

Callunaburg GmbH spendet 20 Prozent vom Erlös der T-Shirts/Polo-Kollektion

 

 

Winsen (Luhe)/Berlin,31.07.2019. Die schwierige Lage der deutschen Schafzucht hat das junge Design-Unternehmen Callunaburg aus Walsrode zu einer besonderen Aktion veranlasst: jeder fünfte Euro aus dem Verkaufserlös eines jeden T-Shirts oder Poloshirts geht im Jahr 2019 direkt an die Schafhalter.

 

Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung e.V. freut sich über die Unterstützung: „Gerade in einer Zeit, in der der Berufsstand des Schäfers ernsthaft in Gefahr geraten ist, sind wir dankbar dafür, dass unsere Sorgen einer erweiterten Öffentlichkeit nahe gebracht werden. Und natürlich können wir jede finanzielle Förderung gut gebrauchen.“

 

 

Obwohl die Schäfer mit ihren Schafherden einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft leisten, sieht sich ein Schäfer heute einer Vielzahl von Herausforderungen gegenüber. Nicht zuletzt der Wiedereinzug der Wölfe macht den Nutztierhaltern dabei zu schaffen. Deshalb sei nun der Moment gekommen, wo man die Schäfer aktiv unterstützen muss, ist Callunaburg-Inhaberin Tanja Kühne überzeugt: „Mit unserer Spendenaktion möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass Politik und Gesellschaft für die Belange der Schäfer sensibilisiert werden.“

 

 

Die Callunaburg GmbH aus Walsrode-Bockhorn hat sich zum Ziel gesetzt, durch frisches Design mit dem verstaubten Image der Lüneburger Heide aufzuräumen. Dennoch gehören Schnuckenherden und Schäfer – nicht nur als Motive – zur Heidelandschaft einfach dazu. Sollten jedoch nicht bald Mittel und Wege gefunden werden, die Leistungen der Schäfer im Landschafts- und Küstenschutz angemessen zu honorieren, droht die Gefahr, dass viele Schäfer ihren Hirtenstab für immer in die Ecke stellen.

 

 

Der seit 2010 bestehende Förderverein für Deutsche Schafhaltung e.V. will vor allem darüber informieren, was Schäfer leisten. Er fördert Natur-, Umwelt- und Tierschutz und unterstützt die wissenschaftliche Erforschung des Schafes und seines Umfeldes. Seit September 2016 wird er von dem Winsener Haupterwerbsschäfer Wendelin Schmücker geführt.

 


„Fakten über Wölfe“



Hessischer Ministerpräsident Volker Bouffier übernimmt eine Lamm-Patenschaft

 

 

Volker Bouffier ist bekannt für sein Engagement in zahlreichen Ehrenämtern. Nun greift er der Weidetierhaltung symbolisch unter die Arme – und übernimmt beim Förderverein der Deutschen Schafhaltung eine Lamm-Patenschaft. 

 

„Dass wir mit Volker Bouffier eine Persönlichkeit mit höchstem gesellschaftlichen Renommee für eine Fördermitgliedschaft gewinnen konnten, freut uns sehr“, erklärt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung. „In der Vergangenheit haben wir Herrn Bouffier als einen Politiker und Freund kennengelernt, der stets ein offenes Ohr hatte für die Belange der wirtschaftlich bedrängten und teils in Not geratenen Schäfer.“

 

„Ich übernehme sehr gerne die Lammpatenschaft. Damit bringe ich meine Verbundenheit mit den hessischen Schäferinnen und Schäfern zum Ausdruck. Diese Männer und Frauen sind Tag und Nacht bei jedem Wetter für ihre Tiere da, sie tragen mit ihrer Arbeit entscheidend zum Landschaftsschutz bei. Darüber hinaus versorgen sie die Bevölkerung mit erstklassigen Produkten wie Wolle und Fleisch. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung. Die Weidetierhaltung kommt allen zugute“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier.

 

Wölfe und EU-Flächenprämie gefährden die Schäferbetriebe!

 

Den offiziellen Patenschafts-Termin werden Vertreter der Weidetierhaltung daher auch für das Gespräch nutzen und Änderungen auf nationaler und EU-Ebene anmahnen. Neben der Ausbreitung der Wölfe, der die Schafherden bedroht, ist es insbesondere die EU-Agrarförderung die den Schäfern Probleme bereitet. Denn seit der Umstellung von der Mutterschaf- auf die Flächenprämie im Jahr 2004 ist ein Großteil der Grundunterstützung für die Schäfer weggebrochen.

 

Wendelin Schmücker: „Die Flächenprämie eröffnet die Möglichkeit, allein durch den Besitz von landwirtschaftlichen Flächen enorme Summen aus den Fördertöpfen der EU zu erhalten. Damit ist ein unerbittlicher Konkurrenzkampf um Grünflächen einstanden, bei dem kleinere Betriebe und Wanderschäfer naturgemäß das Nachsehen haben. Die Politik ist aufgerufen, schnellstmöglich zu handeln, wenn die Weidewirtschaft mittelfristig überleben soll.“

 


16. November 2016


1. Lammpatenschaft des Fördervereins von Ministerpräsident Stephan Weil



Anlässlich der Euro Tier 2016 überreichte der Vorsitzende des Fördervereins der deutschen Schafhaltung e.V. Wendelin Schmücker dem Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen Herrn Stephan Weil die 1. Lammpatenschaft des Fördervereins der deutschen Schafhaltung. Das Lamm wurde auf den Namen "Steffi" getauft.

Zuvor hatte der Vorsitzende des Landesverbandes Weser Ems Heiko Schmidt stellvertretend für alle Schafzuchtverbände Niedersachsens einige Sorgen und Anliegen der Schafzüchter und -halter Ministerpräsident Weil vorgetragen. Er wurde begleitet von Landwirtschaftsminister Christian Meyer. Gemeinsam mit Wendelin Schmücker wurden bei einem kleinen Imbiss die Nöte der Schafhalter besprochen.

Ministerpräsident Stephan Weil wies auf die große Bedeutung der Schafhaltung in Niedersachsen hin. Er sagte zu, die Anliegen der Schafhalter ernst zu nehmen und in Abstimmung mit den Interessenvertretern bestmögliche Lösungen zu finden.


Anlässlich der Auftaktveranstaltung zum Hirtenzug wurde am Samstag, dem 05. Juni 2010 der "Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V." in Berlin gegründet. Seit dieser Zeit fanden eine Reihe von  wichtigen Projekten statt, um die Leistungen der Schafhalter und ihrer Familien zu vermitteln: Die Teilnahme am Umweltfestival in Berlin und der Hirtenzug. Es wurde auch bei vom Hochwasser Geschädigten mit Spendengeldern geholfen.

 

Unsere Ziele:

  • Informationen und Aufklärung über das, was Schäfer leisten
  • Förderung von Natur- und Umwelt- und Tierschutz
  • Förderung von Forschung und Wissenschaft für Schafe

Wir brauchen und lieben daher unsere "Schaffamilie", denn:

"Wir schützen und pflegen die Landschaft, die sie lieben"


Hier einige Eindrücke: Stabübergabe, Schafe und Landschaften: