Hier ist der Link zum Livestream am 29.11.2022 ab 9:00 Uhr




Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Weidetierhalter und Züchter von Weidetieren aus verschiedenen europäischen Ländern, innerhalb und auch außerhalb der EU, treffen sich am 29. November 2022 in Saint Jean de Bournay in Isère 38440 Frankreich, um:

- Ihre Geschlossenheit im Kampf gegen die ungehinderte Ausbreitung der Wölfe zu zeigen,

- die katastrophale Situation darzustellen in Ihrem Land, die allen Ländern ähnlich ist,

- die Herabstufung von Wölfen in der Internationalen Berner Konvention und der Habitat-Richtlinie der Europäischen Union zu fordern.

 

Wir organisieren diesen Tag parallel zur 42. Sitzung des Ständigen Ausschusses der Berner Konvention zum Thema der von der Schweiz beantragten Herabstufung des Wolfs. Der Rat der Europäischen Union ersucht auf Vorschlag der Europäischen Kommission mit Schreiben vom 14. Oktober 2022 den Ständigen Ausschuss der Berner Konvention, diesen Vorschlag mit der Begründung abzulehnen, dass der Erhaltungszustand der Wölfe nicht zufriedenstellend wäre auf europäischer Ebene. Gleichzeitig unterstützten auf europäischer Ebene 6 Länder Österreich bei seinem Antrag, Wölfe in der FFH-Richtlinie herabzustufen.

 

Die Europäische Union bleibt dabei, dass in ganz Europa die Wölfe weiterhin den strengen Schutzstatus behalten. Das ist für uns nicht länger hinnehmbar.

 

Dieser Tag ist eine einzigartige Gelegenheit, um das Ausmaß des Wolfsrproblems in jedem der vertretenen Länder und ganz allgemein auf europäischer Ebene richtig zu stellen.

 

Mehrere Länder werden ihre Situation detailliert beschreiben:  Unter anderem Deutschland, Österreich, die Schweiz, Italien, die Niederlande, Spanien, Slowenien, Norwegen, Frankreich. Diese Aufzählung ist nicht abschließend, denn wir warten auf Antworten aus anderen Ländern mit denselben Problemen.

Die politischen Entscheidungsträger der betroffenen Länder sind in der Pflicht, die Zukunft der Weidetierhaltung zu sichern, die durch ihren Willen bedroht ist, da die Vermehrung der Wölfe weiter zunimmt und dabei tatenlos zugesehen wird.

 

Wölfe sind nicht gefährdet, die Freilandhaltung von Weidetieren jedoch schon!

Erst durch unsere Weidetiere und durch die Beweidung mit ihnen, sind diese „Landschaften, die wir lieben“, die zur Erhaltung der Umwelt, zum Schutz der biologischen Vielfalt und zur Aufrechterhaltung eines sozialen Gefüges in unseren Gebieten beitragen, erst möglich.  Gleichzeitig können durch diese tiergerechte Beweidung qualitativ hochwertige Produkte angeboten werden. Die Summe aus all dem macht die Weidetierhaltung zu einem unvergleichlichen Reichtum, den unsere Gesellschaft für eine wirklich widerstandsfähige Zukunft bewahren muss.

Aus all diesen Gründen würden wir uns freuen, Sie heute hier begrüßen zu dürfen, um eine Bestandsaufnahme der Realität der Folgen der Verbreitung von Wölfen in ganz Europa zu machen.

 


Programm 29.11.2022


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